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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mureck

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mureck enthält die 26 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Gemeinde Mureck im steirischen Bezirk Südoststeiermark.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 5372
bei Gosdorf 52
Standort
KG: Gosdorf
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ObjektID: 5375
Misselsdorf
Standort
KG: Gosdorf

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Schloss Brunnsee mit Schlosskapelle
ObjektID: 5360
Hainsdorf-Brunnsee 2
Standort
KG: Hainsdorf
Der ursprünglich spätgotische Ansitz wurde im 16. Jahrhundert zur Wasserburg umgewandelt und erhielt um die Mitte des 17. Jahrhunderts seine heutige Gestalt. Der dreigeschoßige Vierkanter um einen rechteckigen Innenhof wird an der Westfront von einem quadratischen Uhrturm überragt. Er verfügt über eine kostbare Einrichtung mit Gemälden, Miniaturen und einer Porzellansammlung.

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Gartenpavillon des Schlosses Brunnsee
ObjektID: 35948

Standort
KG: Hainsdorf
Der Gartenpavillon (auch Glashaus[2] genannt) des Schlosses Brunnsee stammt aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts und trägt das Wappen der Saurau. Die Flügel wurden abgetragen, der erhaltene Mittelteil ist sowohl innen als auch außen mit reichlich Stuck versehen. Das Deckenfresko stammt von Franz Ignaz Flurer und ist mit 1733 datiert.

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Bildstock
ObjektID: 5369
Prillinghof
Standort
KG: Hainsdorf
Der dreieckige Bildstock aus dem 18. Jahrhundert mit Pilaster- und Nischengliederung hat in seinen Nischen erneuerte Malereien der hll. Maria, Florian und Leonhard.

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Mausoleum der Familie Lucchesi-Palli
ObjektID: 5397
Friedhof
Standort
KG: Mureck
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ObjektID: 5403
Grazer Straße 18
Standort
KG: Mureck
Das ehemalige Bürgerspital stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, es wurde laut Inschrift 1560 durch Hanns von Stubenberg erbaut. Langgestreckter Baukörper mit dem Schopfwalmgiebel zur Straße. Die Fassade wurde um 1900 verändert.
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ObjektID: 5406
Griesplatz
Standort
KG: Mureck
Der Figurenbildstock stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 5425
Hauptplatz
Standort
KG: Mureck
Die Mariensäule mit einem verjüngten Steinpfeiler steht vor dem Rathaus und stammt aus den Jahren 1665–1668.
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ObjektID: 5426
Hauptplatz
Standort
KG: Mureck
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ObjektID: 5409
Hauptplatz 6
Standort
KG: Mureck
Der Bau stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert, die Biedermeierfassade um 1820. Über dem Portal befindet sich ein Stuckrelief mit der Darstellung eines Widderpaares.
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ObjektID: 7570
Hauptplatz 13
Standort
KG: Mureck
Über dem Portal mit 1774 bezeichneter barocker Bau mit einem breiten Flur mit Kreuzgewölbe und einer Eisenplattentür aus dem Jahre 1803.
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ObjektID: 5412
Hauptplatz 14
Standort
KG: Mureck
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ObjektID: 5417
Hauptplatz 28
Standort
KG: Mureck
Der Kern stammt aus dem 16./17. Jahrhundert, das Steinportal zeigt Rokokodekor.
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ObjektID: 5421
Hauptplatz 29
Standort
KG: Mureck
Das Gebäude wurde um 1880 erbaut, hinter der historistischen Fassade verbirgt sich das Heimatmuseum.
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ObjektID: 5427
Hauptplatz 30
Standort
KG: Mureck
Das Rathaus ist ein einfacher, dreigeschoßiger Bau, der 1665 nach dem Abbruch des alten Rathaus von 1565 begonnen wurde, mit einem mittig vorgesetzten dominanten quadratischen Uhrturm, der mit 1668 bezeichnet ist. Die Skulpturen in Fassadennischen, darunter Kaiser Leopold I. und Graf W. Stubenberg, ganz oben der Erzengel Michael, sind aus der Bauzeit und Johannes Prandtner zuzuschreiben. Daneben gibt es noch sieben Sandsteinreliefs aus dem 3. Viertel des 16. Jahrhunderts mit biblischen Szenen, die dem alten Bau entnommen worden sind sowie eine Ansicht des Marktes mit dem alten Rathaus. Im Inneren mehrere Reliefs mit alttestamentlichen Szenen, ein Votivbild mit dem Stadtbrand von 1768 und eine Reliefansicht des Ortes aus dem 3. Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Glocke stammt aus dem Jahre 1737.
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ObjektID: 4681
Hauptplatz 44
Standort
KG: Mureck
Im Kern stammt das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, die Biedermeierfassade ist mit 1814 bezeichnet.

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Gasthaus inklusive Ausleger
ObjektID: 5424
Hauptplatz 45-47
Standort
KG: Mureck
Der Bau stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert, die Fassade aus dem 18. Jahrhundert. Das Rustikaportal ist mit 1735 bezeichnet, im Obergeschoß Pilastergliederung, Schmiedeeisenausleger um 1800.

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 5433
Karl-Puntigam-Straße
Standort
KG: Mureck
Die Steinfiguren der Dreifaltigkeitssäule werden Josef Straub zugeschrieben. Die Säule ist mit 1738 bezeichnet und wurde 1955 restauriert.
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ObjektID: 5394
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Mureck
Der Pfarrhof wurde um 1845 erbaut.

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Kath. Pfarrkirche, hl. Bartholomäus
ObjektID: 5391
Kirchenplatz 2
Standort
KG: Mureck
Bei der Pfarrkirche am nordwestlichen Stadtrand ist der untere Teil des mittelalterlichen Südturms erhalten. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche völlig neu gebaut und besteht nun aus einem fünfjochigen Langhaus sowie einem eingezogenen dreijochigen Chor. Die flache Westfassade entstand in den Jahren 1770–1772. Der quadratische Südturm wurde 1892 erhöht und mit einem Zwiebelhelm versehen. Die Inneneinrichtung stammt aus der Bauzeit.
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ObjektID: 5392
Kirchenplatz 3
Standort
KG: Mureck
Die Filialkirche hl. Patrizius ist ein kapellenartiger Bau neben der Pfarrkirche und wurde 1740 von Georg Maritschnigg errichtet. Der einfache Saalbau mit Muldengewölbe hat außen einen Ziergiebel und wurde 1967 restauriert. Der barocke Hochaltar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die mit 1745 datierte Kanzel ist mit einer hölzernen Sängerempore verbunden.
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ObjektID: 5395
Kirchenplatz 4
Standort
KG: Mureck

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Ehem. Kapuzinerkloster Mureck
ObjektID: 5430

seit 2012

Klosterplatz 6
Standort
KG: Mureck
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ObjektID: 5432
Nikolaiplatz 12
Standort
KG: Mureck
Der zweigeschoßige Bau des 17. Jahrhunderts hat eine leicht gekrümmte Fassade, in deren Mitte sich ein Spätrenaissanceportal mit Blattmaske befindet. Der Erdgeschoßraum mit seinem Mittelpfeiler war vermutlich der Vorraum der Nikolaikapelle, die im 19. Jahrhundert abgetragen wurde.
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ObjektID: 5393

Standort
KG: Mureck
Die Figur stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mureck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. lt. Dehio Steiermark
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.