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vom 26.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pöggstall

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pöggstall enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Pöggstall.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Arndorf und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 31236
Arndorf 1, 2
Standort
KG: Arndorf
Das Schloss Arndorf verfügt über einen gotischen Baukern und wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgestaltet und erweitert.
Hauptartikel: Schloss Arndorf
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ObjektID: 83096
Aschelberg 14
Standort
KG: Aschelberg
Der Forsthof nördlich von Aschelberg ist ein ebenerdiger Bau von 1780/1785 mit abgewalmtem, gestuftem Dach und Plattenstilfassade.

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Fürnberg´sche Poststraße und Schwedenbrücke
ObjektID: 33176
ehem. Fürnberg´sche Poststraße
Standort
KG: Aschelberg
Die Schwedenbrücke bei Aschelberg ist ein Teil der Fürnbergschen Poststraße.

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Fürnberg´sche Poststraße
ObjektID: 31832
Grub-Hundsbach-Martinsberg
Standort
KG: Aschelberg
Josef Weber von Fürnberg errichtete 1791 eine Poststraße, die auch durch das Gebiet von Aschelberg führt. Die von ihm gegründeten Poststationen erhielt er vom Kaiser als Erbeigentum. Zum Einzugsgebiet der Fürnbergschen Post gehörte der größte Teil des Waldviertels.[2]

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt und Friedhof
ObjektID: 55116
Neukirchen am Ostrong
Standort
KG: Neukirchen
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt erhebt sich weithin sichtbar in markanter Höhenlage im Süden von Neukirchen. Die denkmalgeschützte Kirche ist von einem Friedhof und einer teilweise mittelalterlichen Umfassungsmauer umgeben. Dem gotischen Staffelbau mit romanischem Kern ist im Westen ein romanischer oder frühgotischer Turm vorgestellt.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 55115
Neukirchen am Ostrong 9
Standort
KG: Neukirchen
Der zweigeschoßige Pfarrhof nordwestlich der Kirche wurde 1784 erbaut. Er hat ein Schopfwalmdach sowie eine Fassade mit Faschengliederung und Fensterkörben. Der Flur ist durch eine Stichkappentonne gewölbt. Die Tür der Sakramentsnische ist mit Bildnissen der hll. Balbina und Maria Magdalena bemalt.
Datei hochladen Bildstock mit Gnadenstuhl
ObjektID: 83101

Standort
KG: Neukirchen
Die Dreifaltigkeitssäule steht im Norden von Neukirchen. Über einem Sockel erhebt sich ein achtseitiger Schaft mit Tabernakelaufsatz, der über eine mit 1509 bezeichnete, von einem Kielbogen und Krabben eingefasste Rundbogennische verfügt. Darin befindet sich eine Kopie der barocken, im Jahr 1980 gestohlenen Gnadenstuhlgruppe.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 55418
Badgasse 5
Standort
KG: Pöggstall
Der traufständige Pfarrhof in der Badgasse wurde 1830 ebenerdig erbaut. Um 1900 erhielt er ein weiteres Stockwerk und eine neue Fassadierung, die allerdings im dritten Viertel des 20. Jahrhunderts wieder geglättet wurde. Im Innenraum sind Räume mit Platzl- und Tonnengewölben zu finden. Der Pfarrhof hat eine Statue hl. Anna Selbdritt in Verwahrung, die wahrscheinlich im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts geschaffen wurde und bis 1966 ihren Platz am Hochaltar der Pfarrkirche hatte. Zu den weiteren Kunstschätzen zählen ein gerahmtes Gnadenbild Maria mit Kind aus der Zeit um 1720, mit Baldachinbekrönung und seitlichem Vorhang, sowie ein Brustbild des Evangelisten Johannes vom Ende des 18. Jahrhunderts.

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Fürnberg´sche Poststraße
ObjektID: 33175
ehem. Fürnberg´sche Poststraße
Standort
KG: Pöggstall
Dieser Abschnitt der Fürnbergschen Poststraße führt durch das Gebiet von Pöggstall.

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Kath. Pfarrkirche hl. Anna
ObjektID: 55417
Hauptplatz
Standort
KG: Pöggstall
Die Pfarrkirche St. Anna ist eine zweischiffige, apsidenlose, spätgotische Hallenkirche mit geradem Schluss und neugotischem Südturm. Sie ist mit dem angrenzenden Schloss durch eine Brücke verbunden. Sie wurde 1480 als Schlosskirche und herrschaftliche Begräbnisstätte unter Kaspar von Roggendorf erbaut. Nach Auflassung der Pfarrkirche St. Anna im Felde wurde sie 1810 zur Hauptkirche der Pfarre erhoben und der hl. Anna geweiht. Davor stand sie unter dem Patrozinium des hl. Ägydius.
Hauptartikel: St. Anna (Pöggstall)

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Schloss Rogendorf mit Kapelle
ObjektID: 33171
Hauptplatz 1
Standort
KG: Pöggstall
Das Schloss Pöggstall (auch Schloss Rogendorf oder Schloss Roggendorf genannt) ist eine ehemalige Wasserburg. Der massige Bau stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert.
Hauptartikel: Schloss Pöggstall
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 83090
Raiffeisenplatz
Standort
KG: Pöggstall
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ObjektID: 83089
Raiffeisenplatz 3
Standort
KG: Pöggstall
Die Bezirkshauptmannschaft Pöggstall bestand von 1899 bis 1938. Das ehemalige Verwaltungsgebäude wird heute als Miethaus genutzt.

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Kath. Filialkirche, ehem. Pfarrkirche hl. Anna im Felde und Friedhof
ObjektID: 55416
Sankt-Anna-Weg
Standort
KG: Pöggstall
Die Filialkirche St. Anna im Felde ist ein spätgotischer Hallenbau mit steilem Dach, hochgotischem Chor und spätgotischem Nordturm. Sie wurde um 1135/1140 durch das Stift Kremsmünster gegründet und 1179 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur Pfarrerhebung 1330 war sie eine Filiale von Weiten. 1810 wurde die Pfarrfunktion auf die ehemalige Schlosskirche übertragen.
Hauptartikel: St. Anna im Felde
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ObjektID: 33174
Tavernplatz 4
Standort
KG: Pöggstall
Der Meierhof ist ein mächtiger, zweigeschoßiger Gebäudekomplex mit Walmdach. Die Umfassungsmauer im Westen hat Halbkreiszinnen und an den Ecken Rundtürmchen.
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ObjektID: 33168

Standort
KG: Pöggstall
Die Dreifaltigkeitskapelle aus dem 18. Jahrhundert hat eine Rundbogennische und ein Satteldach. Sie liegt an der Kreuzung der Hauptstraße mit der Straße nach Sading.
Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 56367
Würnsdorf
Standort
KG: Würnsdorf
Die Filialkirche im Westen von Würnsdorf ist ein kleiner, barockisierter, frühgotischer Bau mit biedermeierlichem Ostturm. Sie wurde 1544 erstmals urkundlich erwähnt und um 1920 verändert und nach Westen erweitert. Langhaus und Chor erheben sich als einheitlicher Block über einem rechteckigen Grundriss.
Datei hochladen Kälberhof, westlicher Turm und östlich anschließender gemauerter Wohntrakt
ObjektID: 128645
Kälberhof 10
Standort
KG: Zöbring
Der Kälberhof erscheint im Jahre 1636 in einer Gutsbeschreibung des Melchior von Lindegg mit der Bemerkung: „Gehörte früher zur Herrschaft Grafenwörth.“ 1678 verkauften die weiblichen Erben Melchiors von Lindegg die Herrschaft Weißenberg mit dem Kälberhof an den Grafen Konrad Balthasar von Starhemberg, dessen Familie sie bis 1819 innehatte. Danach war sie im Besitz der Habsburger.[3]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pöggstall  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Edler Josef Weber von Fürnberg. NÖ Landesmuseum, abgerufen am 13. September 2012.
  3. Topographie von Niederösterreich. Band 5. Verein für Landeskunde von Niederösterreich, Wien 1903, S. 19.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.