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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schrattenthal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schrattenthal enthält die 30 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schrattenthal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 1470
Obermarkersdorf 36
Standort
KG: Obermarkersdorf
Langgestreckter zweigeschoßiger repräsentativer Bau mit Walmdach und mächtigem Turm. Umlaufendes gekehltes Traufgesims und ebenfalls umlaufendes gekehltes Gesims zwischen den Stockwerken. Putzfaschengerahmte Fenster und Portale. Zwei Rechteckportale und ein Rundbogenportal mit geschwungener Übergiebelung im Bereich des Turmes. Turm mit Ecklisenen und kleinen Rundbogenfenstern.

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Friedhofsportal
ObjektID: 1469

Standort
KG: Obermarkersdorf
Portal aus der Zeit um 1750 flankiert von barocken Heiligenfiguren.

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Kath. Pfarrkirche hll. Nikolaus und Urban
ObjektID: 12758

Standort
KG: Obermarkersdorf
Barocker Bau mit gotischem Chor und achteckigem Nordturm mit Eckquaderung.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 12760

Standort
KG: Obermarkersdorf
Die Figur des hl. Johannes Nepomuk steht auf einem geschwungenen reliefierten Sockel mit Inschriftenkartusche und ist mit 1742 bezeichnet.
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ObjektID: 12761

Standort
KG: Obermarkersdorf
Auf einem Volutensockel steht die Figurengruppe Abschied Christi von Maria aus dem Jahre 1767.
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ObjektID: 12762

Standort
KG: Obermarkersdorf
Klassizistischer Breitpfeiler aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mit Rundbogennische, Pilasterrahmung und Dreiecksgiebel.
Datei hochladen Figur Maria Immaculata
ObjektID: 12763

Standort
KG: Obermarkersdorf
Die Figur der Maria Immaculata aus dem Jahre 1900 steht auf einem wuchtigen abgesetzten Sockel.
Datei hochladen Friedhof christlich, Grabdenkmäler und Friedhofsportal
ObjektID: 1473
Friedhof
Standort
KG: Schrattenthal
Zwei mächtige Pfeiler mit steinernem Pyramidendach und krönenden Totenkopfskulpturen bilden den Eingang zum Friedhof, der 1783 vom ehemaligen Standort bei der Pfarrkirche hierher verlegt wurde. Im Friedhof spätbarocke Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert vom aufgelassenen Friedhof.

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Schloss Schrattenthal / Wehranlagen
ObjektID: 12757
Schrattenthal 1, 2, 3, 55, 60
Standort
KG: Schrattenthal
Weitläufige Anlage aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie Befestigungsanlagen. Im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde die ursprünglich spätgotische Stadtburg barockisiert und mehrfach aus- und umgebaut. Der Haupttrakt an der Südseite eines von Wirtschaftsgebäuden umgebenen großen Hofes ist ein zweigeschoßiges langgestrecktes mit Walmdach und umlaufendem gekehlten Traufgesims. Die Fassade ist durch Lisenen und putzfaschengerahmte Fenster mit gekehlten Sohlbänken gegliedert.
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ObjektID: 12748
Schrattenthal 32
Standort
KG: Schrattenthal
Gravierende Eingriffe in die Bausubstanz des Wohnhauses mit Walmdach lassen kaum mehr Details der ursprünglichen Fassade erkennen. Ursprünglich dürfte sich der Eingang an der linken Seite der Straßenfront in Form eines überdachten Portals befunden haben. Reste der Putzrahmen der Fenster im Obergeschoß sind ebenfalls noch zu erkennen.
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ObjektID: 12745
Schrattenthal 33
Standort
KG: Schrattenthal
Zweigeschoßiger Wehrturm mit faschengerahmten Fenstern.
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ObjektID: 12749
Schrattenthal 34
Standort
KG: Schrattenthal
Eingeschoßiges Gebäude mit Zugang über einen Hof an der Rückseite.
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ObjektID: 12746
Schrattenthal 36
Standort
KG: Schrattenthal
Eingeschoßiges Gebäude mit spätgotischer Pilastergliederung aus dem Jahre 1786. An der Stelle der ehemaligen Propstei befand sich in diesem Haus die erste Druckerei Niederösterreichs, deren frühester nachweisbarer Druck am 20. März 1501 entstand.
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ObjektID: 12750
Schrattenthal 63
Standort
KG: Schrattenthal
Wohnhaus, das in die ehemalige Stadtbefestigung integriert ist.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 1471

Standort
KG: Schrattenthal
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 1472

Standort
KG: Schrattenthal
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.
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ObjektID: 1474

Standort
KG: Schrattenthal
Auf breitem Sockel steht die Figurengruppe Christus mit Putto aus dem beginnenden 18. Jahrhundert.
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ObjektID: 1478

Standort
KG: Schrattenthal
Abgefaster Pfeiler mit reliefiertem Quaderaufsatz und beschädigter Steinkreuzbekrönung.

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Pranger
ObjektID: 12752

Standort
KG: Schrattenthal
Achteckiger Pfeiler mit Quaderaufsatz. Im oberen reliefierten Teil des Pfeilers mit 1542 bezeichnet. Mächtige Blattkapitelle und Pinienzapfenbekrönung.

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katholische Pfarrkirche heiliger Augustinus
ObjektID: 12753

Standort
KG: Schrattenthal
Spätgotische barockisierte Saalkirche mit Westturm aus dem 15. Jahrhundert.

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Straßenbrücke, Johannesbrücke
ObjektID: 12754

Standort
KG: Schrattenthal
Spätbarocke steinerne Bogenbrücke über den Schrattenbach südlich der Stadt mit mittlerer Brückenstatue des hl. Johannes Nepomuk.

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Bildstock, Statue Johannes Nepomuk
ObjektID: 12755

Standort
KG: Schrattenthal
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.

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Büste Joseph II.
ObjektID: 12756

Standort
KG: Schrattenthal
Reliefierter Sockel mit einer Säule, welche die Gusseisenbüste Josephs II. aus dem Jahre 1881 trägt.

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Stadtbefestigung (Gesamtanlage)
ObjektID: 27112

Standort
KG: Schrattenthal
Reste der spätgotischen Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert, die mit der Befestigung der ehemaligen Stadtburg ein zusammenhängendes Wehrsystem bildete. Erhalten ist auch das Eggenburger Tor, ein Torturm mit Satteldach und Rundbogentor.

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Mariensäule
ObjektID: 12747

Standort
KG: Schrattenthal
Schlanke Säule mit Engelskapitell und Figur der Maria Immaculata auf Quadersockel. Sockelwappen und Bezeichnung 1680.
Datei hochladen Mausoleum der Attems
ObjektID: 12751

Standort
KG: Schrattenthal
Gotisierender Bau aus dem Jahre 1839 laut Inschrift unter dem Wappen der Grafen Attems auf dem Friedhof von Schrattenthal. Spitzbogenöffnung mit klassizistischem Gitter und Maßwerk hinter einem Säulenportikus.
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ObjektID: 12767
Waitzendorf 62
Standort
KG: Waitzendorf
Barocker zweigeschoßiger Bau aus der Zeit nach 1720 mit umlaufendem gekehltem Traufgesims. Fassade durch einfache Fensterumrahmungen sowie durch Bänderung im Erdgeschoß und Lisenen im Obergeschoß gegliedert. Hofportal mit Wappenkartusche.
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ObjektID: 12765

Standort
KG: Waitzendorf
Anlässlich der Pest im Jahre 1713 wurde die Dreifaltigkeitssäule errichtet. Der bekrönende Gnadenstuhl wurde ersetzt.
Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 12766

Standort
KG: Waitzendorf
Der Gnadenstuhl am Brunnen vor der Dreifaltigkeitssäule ist mit 1722 bezeichnet.

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katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit
ObjektID: 12768

Standort
KG: Waitzendorf
Gotischer Bau mit Nordturm und im Westen mit dem barocken Pfarrhof verbunden. Strebepfeiler aus dem 15. Jahrhundert sowohl am Chor im Osten als auch am Langhaus. Rundbogige faschengerahmte Fenster. Der gotische Turm ist durch Putzfelder und Ecklisenen gegliedert. Im Schallgeschoß faschengerahmte Rundbogenfenster. Haubendach mit Laternenspitze und krönendem Patriarchenkreuz aus dem Jahre 1864.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schrattenthal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.