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vom 05.03.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Staatz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Staatz enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Staatz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 53177
Ameis 33
Standort
KG: Ameis

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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 23407

Standort
KG: Ameis
Die Pfarrkirche St. Nikolaus ist ein barockisierter, gotischer Bau mit Südwestturm, der im 18. Jahrhundert durch den Zubau eines südlichen Seitenschiffs erweitert wurde.
Datei hochladen Kalvarienberg/mittelalterlicher Hausberg mit Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 23411
Hintern Häusern
Standort
KG: Enzersdorf bei Staatz
Die 14 Stationen am Kalvarienberg von Enzersdorf bei Staatz erinnern seit 1773 an die Leiden Christi. Sie wurden 1935 und 1966 restauriert. Die Kreuzwegstationen, kleine Nischenbauten mit Pilastergliederung und geschweiften Giebeln, führen entlang des Weges auf eine Anhöhe. Oben erhebt sich auf geschwungenen Sockeln eine Kreuzigungsgruppe mit den Schächern sowie Maria und Johannes.
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ObjektID: 23413
Ernsdorf bei Staatz 116
Standort
KG: Ernsdorf
Die Ortskapelle Maria Schnee an der Hauptstraße von Ernsdorf bei Staatz ist ein schlichter Kapellenbau von 1878–1882 mit rundgeschlossenem Chor. Über der Giebelfront erhebt sich ein Dachreiter mit achtseitigem Pyramidendach. Innen befindet sich ein Tonnengewölbe über Gurten.
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ObjektID: 23419
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Der Pfarrhof von Staatz befindet sich am Kirchplatz, südlich der Pfarrkirche. Sein ältester Teil ist ein wuchtiger Turm, der laut Inschrift 1412 errichtet wurde.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 23418
Kirchenplatz 2
Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Die Pfarrkirche von Staatz wurde 1906 bis 1907 an Stelle einer älteren Kirche erbaut.

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Lukaskapelle
ObjektID: 23469
Staatz 17
Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Die im Jahr 1906 geweihte Lukaskapelle ist ein Breitpfeiler mit abgesetztem Dreieckgiebel, bekrönt von einem Eisenkreuz. In der gewölbten Nische steht hinter einem Eisengitter eine Figur des hl. Lukas.[2]
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ObjektID: 23422
bei Staatz 28
Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Der Pranger ist ein achtseitiger Pfeiler, vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, mit bekrönender Kugel.
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ObjektID: 23421
bei Staatz 33
Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Die Pestsäule beim Haus Nr. 33 ist ein vierseitiger Pfeiler mit Tabernakelaufsatz und bekrönendem Steinkreuz.
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ObjektID: 23473

Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Das Pestmarterl im Westen des Ortes ist ein gemauerter Nischenpfeiler, weiß und gelb getüncht, bestehend aus einem Fußblock mit Flachnischen an allen vier Seiten, einem Mittelstück und einem Schulterblock mit einer zweiseitig geöffneten Nische mit Ecksäule. Der Bildstock wird von einem mit Biberschwanzziegeln gedeckten Zeltdach mit eisernem Kleeblattkreuz bekrönt. Die zwischen Mittelblock und Nischenteil vorspringende Kragenplatte ist ebenfalls mit Biberschwanzziegeln ausgestattet. In der Nische befindet sich ein kleines Holzkreuz mit Korpus. Das Denkmal wird in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert. Der genaue Zeitpunkt seiner Errichtung ist unbekannt.[3]

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Burgruine Staatz
ObjektID: 23416

Standort
KG: Staatz-Kautendorf
Die Burgruine Staatz erhebt sich auf der Kuppe einer inmitten der Ebene aufsteigenden Kalkklippe. Die Burg stammt aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Sie wurde 1645 von den Schweden bezwungen.
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ObjektID: 23474
Waltersdorf bei Staatz, 106
Standort
KG: Waltersdorf
Die Ortskapelle St. Kilian bei Staatz ist ein 1858–1859 errichteter Saalbau mit eingezogenem, rundgeschlossenem Nordchor, Lisenengliederung und Dachreiter. Das zweijochige Langhaus liegt unter einem Platzlgewölbe zwischen Gurten. Darunter erheben sich ein eingezogener, rundbogiger Triumphbogen und eine hölzerne Orgelempore. Der Hochaltar, mit einer Darstellung des hl. Kilian am Altarblatt, stammt wie die übrige Ausstattung aus der Bauzeit. Die Glocken wurden 1633 von Dominicus Gioti und 1648 von Franz Dubois gegossen.
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ObjektID: 23475

Standort
KG: Waltersdorf
Der Bildstock am nördlichen Ortsende besteht aus einem Pfeiler mit übergiebeltem Nischenaufsatz und stammt aus dem 16. Jahrhundert.
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ObjektID: 56350
Wultendorf
Standort
KG: Wultendorf
Die Kapelle auf dem nordöstlich des Ortes gelegenen Wachtberg ist ein mit 1876 bezeichneter, rund geschlossener Bau mit einer Rundbogenöffnung an der Schauseite. Eine Inschrift erinnert an den Standort der ehemaligen Pfarrkirche.
Datei hochladen Hausberg Wachtberg
ObjektID: 130091

seit 2013

Wachtberg
Standort
KG: Wultendorf
Der Wachtberg hatte schon vor uralten Zeiten die Funktion eines Aussichtsberges, von dem man weit in das Slawisch-Mährische Grenzgebiet sehen konnte. Bei drohender Gefahr wurde ein großes Feuer angezündet um die benachbarten Dörfer zu warnen. Hier stand früher eine romanische Kirche, welche wahrscheinlich auch als Wehranlage gedient hat. Sie wurde 1871 wegen Baufälligkeit abgerissen.[4]
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ObjektID: 23477
bei Wultendorf 58
Standort
KG: Wultendorf
Das im 15. Jahrhundert errichtete Marterl bei Wultendorf 58 ist ein spätgotischer, aus Kalkstein gefertigter Tabernakelbildstock mit quadratischem Sockel. In der Nische des Aufsatzes steht eine Johannes-Nepomuk-Statue. An der Wand dahinter ist ein Relief mit Kreuzigungsgruppe zu sehen.[5]

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Kath. Pfarrkirche hl. Kundigunde
ObjektID: 23478
Wultendorf 176
Standort
KG: Wultendorf
Die neugotische Pfarrkirche St. Kunigund wurde 1872–1874 auf einer Anhöhe im Osten des Ortes als Ersatz für die baufällig gewordene spätgotische Kirche auf dem Wachtberg errichtet.
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ObjektID: 23479

Standort
KG: Wultendorf
Das Kober-Marterl ist ein dreistufiger, gemauerter, weiß getünchter Nischenpfeiler, bekrönt von einem Ziegeldach mit eisernem Kreuz. In seiner südöstlich ausgerichteten Lichtnische sind ein Bildnis Herz Jesu und ein Bildnis Herz Mariens zu sehen. Der Schaft des Pfeilers verfügt über Flachnischen. Das Denkmal wird auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert. Der Überlieferung nach befand sich an dieser Stelle einst ein Massengrab für Pestopfer.[6]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Staatz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Lukas Kapelle. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 3. März 2014.
  3. Pestmarterl. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 4. März 2014.
  4. http://www.staatz.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218689657&detailonr=218689628
  5. Johannes Nepomuk Marterl. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 5. März 2014.
  6. Kober Anton Marterl. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 5. März 2014.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.