unbekannter Gast
vom 05.12.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Steuerberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Steuerberg enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Steuerberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Mauerspeicher
ObjektID: 34887
bei Hart 2
Standort
KG: Altsteuerberg
Der dreigeschoßige Mauerspeicher mit Sgraffitodekor von 1586 ist ein besonders prägnantes Dokument eines herrschaftlichen Schüttkastens des 16. Jahrhunderts.[2]
Datei hochladen Peststock
ObjektID: 63398
Steuerberg
Standort
KG: Altsteuerberg
Der sogenannte Peststock im Ortskern von Steuerberg entstand nach 1500.[3]

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus und Friedhof
ObjektID: 63400
Steuerberg 1a
Standort
KG: Altsteuerberg
Eine romanische, um 1300 errichtete Chorturmkirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts zu einer steinplattlgedeckten gotischen Wandpfeilerkirche mit breitem kreuzrippengewölbtem Chor umgebaut. Der große Hochaltar ist eine bemerkenswerte Rokokoarbeit; am linken Seitenaltar ist ein spätgotische Schreinmadonna.[4]
Hauptartikel: Pfarrkirche Steuerberg

Datei hochladen
Totenleuchte, Lichtsäule
ObjektID: 94883
Steuerberg 1a
Standort
KG: Altsteuerberg
Der um 1490 errichteten spätgotischen Lichtsäule wurde später ein Pyramidendach aufgesetzt.[5]

Datei hochladen
Pfarrhof
ObjektID: 94884
Steuerberg 5, 9
Standort
KG: Altsteuerberg

Anmerkung: Der Pfarrhof hat Hausnummer 9.


Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Johannes und Kirchhof, Hanserkirche
ObjektID: 63514
Unterhof
Standort
KG: Neusteuerberg
Frühgotischer Bau des 14. Jahrhunderts, im Kern romanisch, nach Zerstörung 1483 Chor mit darunter liegendem Beinhaus angefügt. Drei frühgotische Fenster an der Süd-Seite. Mit dachreiterartigem Turm mit Zwillingsfenstern und gefastem Pyramidendach. Die Eindeckung besteht einheitlich aus Schieferpfannen (Steinplattln). An diese Anlage offensichtlich im Zusammenhang mit den Zerstörungen Ende des 15. Jahrhunderts nach Osten spätgotischer Chor angefügt (Baunaht noch gut erkennbar). Ein unterhalb des Chores gelegenes Beinhaus mit gotischem Gewölbe, Zugang im Süden. Ebenfalls in spätgotischer Zeit, wenn auch vielleicht etwas später (Anfang 16. Jh.), der quadratische Raum (Sakristei?) gegenüber dem West-Eingang der Kirche erbaut, mit der Kirche durch einen Mauerzug (mit Portal) verbunden. Dieser Bauteil hat gefaste Tür- und Fensterlaibungen, sowie im Inneren ein Fächergewölbe mit Putzrippen. Teile alten schmiedeeisernen Beschlagwerks an der Westtür. Daneben ein gotisches Weihwasserbecken.[6]

Datei hochladen
Burgruine Steuerberg, Marbauerschloss
ObjektID: 71744
Wabl
Standort
KG: Wabl
Die Burg war eine langgestreckte Anlage aus dem 12. Jahrhundert. Deutlich erkennbar sind die Reste zweier Kapellen aus dem 12. bzw. 14. Jahrhundert.[7]
Hauptartikel: Burgruine Steuerberg

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Andreas und Friedhof ohne Erweiterung
ObjektID: 94887
Wachsenberg
Standort
KG: Wachsenberg
Die steinplattlgedeckte Kirche ist ein einheitlich gotischer Bau des 15. Jahrhunderts unter Einbeziehung eines mächtigen älteren Westturms mit Scharten. Oberhalb des Triumphbogens ist eine Wandmalerei Jüngstes Gericht aus dem frühen 16. Jahrhundert. Die Einrichtung ist aus dem 18. Jahrhundert.[8]
Hauptartikel: Pfarrkirche Wachsenberg

Datei hochladen
Wohnhaus, ehem. Mesnerhaus
ObjektID: 44877
Wachsenberg 23
Standort
KG: Wachsenberg
Das Mesnerhaus ist ein zweigeschoßiger Holzbau des 18. Jahrhunderts. Die Wände der Stuben sind in Blockbauweise, die der Kammern in Bundwerk ausgeführt.[9]
Datei hochladen Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche hl. Ägidius/Kitzelkapelle
ObjektID: 94888
Wachsenberg 59
Standort
KG: Wachsenberg
Wallfahrtskirche, nordöstlich von Wachsenberg auf einem 1091 m hohen Berggipfel einsam gelegen. Urkundlich 1457. Kleiner gotischer Bau, im 19. Jahrhundert etwas verändert, die Mauern aus Gneis, in gleichmäßiger Steinstruktur. Eingezogener Chor mit zweistufigen Strebepfeilern. Westlicher Dachreiter und Pyramidenspitz. Alle Dächer mit Holzbretteln gedeckt. Westlicher Eingang mit geradem Sturz.[10]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Steuerberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 279.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 916.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 913f.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 914.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 988f.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 916f.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1041f.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1042f.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1042.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.