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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Steyr-Jägerberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Steyr-Jägerberg enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des Steyrer Stadtteils Jägerberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 125289

seit 31. Dezember 2009

Eisenstraße
Standort
KG: Jägerberg
Stark verwitterter Grenzstein aus dem Jahr 1614 im Kreuzungsbereich Eisenstraße-Schwarzmayrstraße. Am Grenzstein sind die Schriftzüge „SS“ für Stadt Steyr und „HS“ für Herrschaft Steyr zu erkennen. Unter den beiden Schriftzügen befinden sich stark verwittert jeweils die zugehörige Wappen. Weiters ist die Jahreszahl „1614“ deutlich zu erkennen.
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ObjektID: 125621

seit 31. Dezember 2009

Eisenstraße
Standort
KG: Jägerberg
Schlichter Granitgrenzstein Nr.33 aus dem Jahr 1774 im Kreuzungsbereich Eisenstraße-Neuschönauer Hauptstraße. Nicht am ursprünglichen Standort erhalten, rezent versetzt. Die Schriftzüge „SS“ für Stadt Steyr, „HS“ für Herrschaft Steyr und „33“ als Grenzsteinnummer zu erkennen.
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ObjektID: 125622

seit 31. Dezember 2009

Fischhubweg
Standort
KG: Jägerberg
Stark verwitterter bzw. beschädigter Grenzstein aus dem 17.Jh., möglicherweise aus dem Jahr 1666, westlich der Brücke über dem Grenzbach situiert. Der obere Bereich nicht mehr vorhanden. Am Grenzstein die Ziffern „16“, sowie Teile des Wappens der Stadt Steyr, des Steyrer Panthers, dessen oberer Bereich beschädigt bzw. nicht mehr vorhanden ist, zu erkennen.
Datei hochladen Stadtbad, Außenbereichsbauten
ObjektID: 125620

seit 31. Dezember 2009

Haratzmüllerstraße 126
Standort
KG: Jägerberg
Unter Denkmalschutz steht ein Teil der Außenbereichsbauten der 1959 nach Plänen von Friedrich Grünberger errichteten Freibadeanlage. Zu diesen gehören zwei Kabinenbauten, die großen Becken, der Sprungturm sowie die kleine Rutsche. Die beiden im Osten der Anlage situierten Kabinenbauten sind auf Stützen errichtet. Der Zugang erfolgt durch eine Plattform im Westen an die seitlich je eine geradläufige Stiege anschließt. Das leicht abgeschrägte Dach ist im Westen weiter vorgezogen und überdeckt auch den Eingangsbereich. Der hohe Sprungturm zeigt ein bemerkenswert leichtes, elegantes, ästhetisch ausgewogenes Erscheinungsbild. Der schräge wuchtige Hauptträger, der auch die Treppe aufnimmt, wird durch eine entgegengesetzt errichtete Stütze gestützt. Am Hauptträger die vier Absprungplattformen. Die kleine blaurote Betonrutsche ist in gerundeten Formen im typischen Zeitstil der 1950er Jahre ausgeführt.
Datei hochladen Zwei Grenzsteine
ObjektID: 114570

seit 31. Dezember 2009

hinter Kopernikusstraße 18
Standort
KG: Jägerberg
Zwei Grenzsteine aus den Jahren 1614 und 1774 unmittelbar nebeneinander an der Ennsleitenhangkante situiert. Der niedrigere stark verwitterte bzw. beschädigte Grenzstein stammt aus dem Jahr 1614. Der höhere schlichte Granitgrenzstein datiert in das Jahr 1774. Die Schriftzüge „SS“ für Stadt Steyr, „HS“ für Herrschaft Steyr und „16“ als Grenzsteinnummer sind zu erkennen.
Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 125356

seit 31. Dezember 2009

Marienstraße
Standort
KG: Jägerberg
Kleine schlichte rechteckige Wegkapelle aus dem 19.Jh. mit abschließendem Satteldach an der Kreuzung Marienstraße – Bahndammstraße situiert. Vorhalle mit drei rundbogigen Öffnungen, ruhend auf zwei gebauchten, mittig gewulsteten Granitsäulen mit Kapitell. Im Giebelbereich kleine kreisrunde Öffnung. Innen vergitterte korbbogige Nische mit Statue Maria mit Kind.

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Schule Ennsleite
ObjektID: 114590

seit 31. Dezember 2009

Otto-Glöckel-Straße 4, 6
Standort
KG: Jägerberg
Otto Glöckel-Straße 4: Pförtnerhäuschen, bzw. Schulwartwohnhaus. Im Westen der Anlage situiertes, schlichtes kleines eingeschoßiges Gebäude mit flachem Satteldach, zeitgleich mit der Schule errichtet. Längsfassaden sechsachsig, ungegliederte Fassaden.

Otto Glöckel-Straße 6: Schule Ennsleite, 1954 errichtet. Großer, auf E-förmiger Grundfläche errichteter Schulkomplex, dessen östlicher Trakt nach Süden verlängert ausgeführt ist. Schlichte Fassadengestaltung der Gebäude, diese mit flachen Satteldächern gedeckt. Im Westen zweigeschoßiger zwölf- auf dreiachsiger Bau mit Erweiterung nach Westen. Im Südosten anschließend eingeschoßiger Verbindungstrakt zum ebenfalls zweigeschoßig ausgeführten Mittelbau, der auch zwölf auf drei Achsen aufweist. Im Südosten wieder eingeschoßiger Verbindungsbau mit im Norden mittig situiertem zweigeschoßigem leicht vorspringendem Eingangsbereich. Im Süden an den Verbindungstrakt ist der Turnsaal angebaut. An den Verbindungsbau schließt der dreigeschoßige lange Osttrakt mit hakenförmigen Abschluss im Norden an, der hofseitig kleine Fenster aufweist. Nord- und ostseitig wieder große Durchfensterung. Nach einem dreigeschoßigen turmartig wirkenden Bau setzt im Süden ein weiterer dreigeschoßiger elf- auf dreiachsiger Bau an. Abschließend im Süden eingeschoßiger siebenachsiger Bau. Am Gebäudekomplex haben sich noch Details aus der Bauzeit erhalten, insbesondere im Bereich der Hauptportale. Im Hof Brunnen mit rundem Wasserbecken und in der Mitte Pinguine aus Metall. Im Norden vertiefter überdacht ausgeführter Fahrradabstellplatz.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Steyr  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.