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vom 17.10.2017, aktuelle Version,

Loacker Recycling

Loacker Recycling GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1886
Sitz Götzis, Österreich
Leitung Karl Loacker (Geschäftsführer)
Mitarbeiter 889 (2015)[1]
Umsatz 578 Mio Euro (2015)[2]
Branche Entsorgung, Wertstoffmanagement, Dienstleistung, Eisen- und Metallrecycling
Website www.loacker.cc

Die Loacker Recycling GmbH ist ein international agierendes Familienunternehmen in der Entsorgungs- und Recyclingbranche. Mit mehr als 45 Betriebsstätten in sechs Ländern erwirtschaftete sie im Jahr 2015 einen Umsatz von 578 Mio. Euro.

Geschichte

Die Grundsteinlegung für die heutige Unternehmensgruppe bildete Katharina Loacker schon im Jahr 1886. Sie zog damals mithilfe eines Leiterwagens, vor welchen eine Ziege gespannt war, durch das Vorarlberger Rheintal und sammelte meist Alteisen. Im Jahr 1938 stieg Reinhold Loacker in die Firma ein, 1951 seine Frau Maria Loacker. 1962 wurde der Name des Unternehmens in Reinhold Loacker Eisenwaren geändert. Einige Jahre später im Jahr 1969 stieg ihr Sohn Michael in die Geschäfte ein. 1974 wurde mit dem Bauarbeiten am heutigen Firmensitz in der Lustenauerstraße begonnen und mit der Aufstellung eines 500 Tonnen schweren Schrottschere. Fünf Jahre später 1979 wurde der Firmenname in Reinhold Loacker GesmbH geändert und die Söhne Michael und Karl Loacker übernahmen die gemeinsame Geschäftsführung. Im September 1979 übernahm Michael Loacker mit 27 Jahren die alleinige Geschäftsführung mit damals 20 Mitarbeitern und es folgten zahlreiche Unternehmenskäufe- und beteiligungen im deutschsprachigen Raum. Im Jahr 1986 ging die erste Shredderanlage in Betrieb. Im Jahr 2010 erfolgte der Einstieg in erneuerbare Energien. Heute betreibt das Unternehmen sechs Photovoltaikanlagen in Deutschland und Italien. Im Jahr 2012 zog sich Michael Loacker aus der Geschäftsführung zurück. Seitdem leitet das Unternehmen Karl Loacker.[3][4]

Unternehmen

Das Unternehmen betreibt heute (Stand 2015) mehr als 45 Betriebsstätten in sechs europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Ungarn, Slowenien) und erwirtschaftete mit mehr als 800 Mitarbeiter 578 Mio. Euro. Das EBIT betrug 17 Mio., bei einem Eigenkapital von 150 Mio. Euro (Eigenkapitalquote 48 Prozent). Eigentümer der Loacker Recycling GmbH sind zu 95 Prozent die Loacker Privatstiftung und zu 5 Prozent Fam. Loacker.[5]

Einzelnachweise

  1. Zahlen und Fakten, auf loacker.cc. Abgerufen am 18. Oktober 2016
  2. Loacker trotz Umsatzeinbruch zufrieden. In: ORF. 16. April 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
  3. Geschichte, auf loacker.cc. Abgerufen am 18. Oktober 2016
  4. Isabock Reloaded, Eine Reportage der FH Vorarlberg von Christine Fritsch Abgerufen am 18. Oktober 2016
  5. Eigentümerstruktur, auf trendtop500.at. Abgerufen am 19. Oktober 2016