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vom 20.04.2017, aktuelle Version,

Ludwig Donin

Ludwig Donin (* 23. Januar oder 23. August[1] 1810 in Kautzen, Niederösterreich; † 20. August 1876 in Wien) war ein österreichischer römisch-katholischer Geistlicher und Schriftsteller. Donin schrieb unter anderem auch unter den Pseudonymen Otto Cassian, Anton Philalethes, Ludwig Priester und Rhollandus. Dies richtete sich je nach Ausrichtung der betreffenden Werke.

Donin wurde 1833 zum Priester geweiht. Seit 1835 lebte er in Wien, wo er Domkurat am Stephansdom war und als Religionslehrer arbeitete. Des Weiteren war er ein sehr aktiver Schriftsteller und verfasste neben Gebets- und Erbauungsbüchern, historische und polemisch-politische Werke. Alleine 1867 erschienen 27 Titel aus seiner Feder. Zum Zeitpunkt seines Todes sollen sich 6 Millionen Bücher von ihm im Umlauf befunden haben.

Sein Teilnachlass befindet sich heute im Archiv der Erzdiözese Wien.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Murray G. Hall, Gerhard Renner: Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren (1995)