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vom 16.05.2017, aktuelle Version,

Ludwig Hörmann von Hörbach

Ludwig Hörmann von Hörbach (* 12. Oktober 1837 in Feldkirch; † 14. Februar 1924 Innsbruck) war ein österreichischer Schriftsteller und Bibliothekar.

Leben

Ludwig Hörmann von Hörbach studierte klassische Philologie an der Universität Innsbruck. 1860 wurde er hier Mitglied des Corps Rhaetia[1] und einige Jahre später der schlagenden Studentenverbindung Akademischer Gesangsverein.[2] Das Studium schloss er mit der Promotion zum Dr. phil. ab. 1865 heiratete er Angelika Geiger (eigentlich Emilie), welche ebenfalls schriftstellerisch tätig war.

Als erste berufliche Tätigkeit war Hörmann Lehrer am Staatsgymnasium Innsbruck, bevor er zwischen 1872 und 1877 als Bibliothekar in Klagenfurt und Graz arbeitete. 1877 wurde er zunächst Kustos an der Universitätsbibliothek Innsbruck und war von 1882 bis 1902 deren Direktor.

In seinen Werken als Schriftsteller, Volkskundler und Historiker widmete er sich Bräuchen, Geschichte und Landschaften der Alpenländer mit besonderem Schwerpunkt auf Tirol und Vorarlberg.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1960, 74, 9.
  2. Albin Kulhanek: Chronik des AGV Innsbruck 1863–1906. Innsbruck 2003, S. 92.
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