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vom 26.12.2016, aktuelle Version,

Magazin Erwachsenenbildung.at

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Das Magazin Erwachsenenbildung.at (Eigenschreibweise: Magazin erwachsenenbildung.at – Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs) ist ein österreichisches Onlinemagazin für Erwachsenenbildung und Weiterbildung.

Geschichte und Hintergrund

Nach Einstellung der Zeitschrift „Erwachsenenbildung in Österreich“ 1995 gab es über ein Jahrzehnt kein unabhängiges Fachmedium für Erwachsenenbildung in Österreich. Mit der Gründung des online erscheinenden Magazins Erwachsenenbildung.at wurde dieser Zustand 2007 beendet und ein zeitgemäßes Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs ins Leben gerufen. Das Magazin Erwachsenenbildung.at war 2007–2014 Teil der im sogenannten „Kooperativen System der Erwachsenenbildung Österreich“ geförderten Projekte und wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) finanziert. Seit Anfang 2014 wird es ausschließlich national, durch das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF), vormals BMUKK, finanziert. Die Herausgeberschaft teilen sich das BMBF (Regina Rosc) und das österreichische Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (Margarete Wallmann). Die geschäftsführende Herausgeberschaft sowie Online-Redaktion sind am Institut EDUCON (Wilfried Hackl) angesiedelt.

Charakter

Das Magazin Erwachsenenbildung.at veröffentlicht Beiträge von Autoren aus Wissenschaft und Praxis und richtet sich an Leser, die in der Erwachsenenbildung, Weiterbildung und im Bereich Lebenslangen Lernens tätig sind. Beispiel: In der Ausgabe Februar 2014 etwa ergründeten 21 Autoren aus Österreich und Deutschland den Themenkreis Zweiter Bildungsweg und Nachholen von Bildungsabschlüssen mit aktuellen und historischen Praxisbeispielen, Theoriebeiträgen und Rezensionen. Die Beiträge erscheinen auf Deutsch, zunehmend auch in Englisch. Für alle Beiträge sind englischsprachige Abstracts verfügbar.

Ziel der Redaktion ist es laut Medienlinie, den Diskurs zwischen Forschung, Praxis und Bildungspolitik anzuregen, den Wissenstransfer zu fördern und der österreichischen Erwachsenenbildung ein qualitatives und institutionell unabhängiges Medium zur Verfügung zu stellen. Dazu erscheint dreimal im Jahr eine Ausgabe auf www.erwachsenenbildung.at/magazin, die durchschnittlich 140 Seiten im PDF-Format umfasst. Das Magazin ist kostenlos im Internet zugänglich oder - als Printexemplar - zum Selbstkostenpreis im Buchhandel.

Verfahren und Lizenzierung

Dem call for papers folgend wird jedes eingereichte Manuskript von einer Fachredaktion nach inhaltlichen und formalen Kriterien in einem Peer-Review-Verfahren beurteilt. Die sechsköpfige Fachredaktion setzt sich aus Vertretern der Erwachsenenbildung, der Bildungsforschung und des Bildungsjournalismus zusammen. Online-Redaktion, Lektoren und Autoren wiederum arbeiten intensiv zusammen. Wenn nicht anders angegeben, erscheinen die Artikel des Magazins Erwachsenenbildung.at unter der Creative-Commons-Lizenz.

Angebot und Nachfrage

Von Februar 2007 bis Februar 2014 wurden 21 Ausgaben (davon eine Doppelnummer) aus der Feder von 310 Autoren veröffentlicht. 2013 wurden nach Angaben der Redaktion über 60.000 Downloads gezählt. Druck und Vertrieb der Druckversion erfolgen über den Verlag Books on Demand.