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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Mailis Reps

Mailis Reps (2017)

Mailis Reps (geb. Rand; * 13. Januar 1975 in Tallinn) ist eine estnische Politikerin. Seit 23. November 2016 ist sie Ministerin für Bildung und Forschung der Republik Estland. Sie hatte dasselbe Amt bereits 2002/2003 und von 2005 bis 2007 inne.

Leben

Ausbildung

Mailis Reps studierte nach ihrem Abitur von 1993 bis 1998 an der privaten Tallinner Hochschule Akadeemia Nord Rechtswissenschaft. 1996/97 studierte sie Wirtschaftswissenschaft in Michigan, 1998/99 Jura an der Central European University in Budapest und 1999/2000 Europäische Beziehungen an der Universität Maastricht.

Politische Tätigkeit

2000/2001 war Mailis Reps bei der Europäischen Kommission (Generaldirektion Personal und Verwaltung) angestellt. Danach widmete sie sich der Politik. Sie gehört der Zentrumspartei (Keskerakond) an.

Von 2003 bis 2005 war Mailis Reps Abgeordnete im estnischen Parlament (Riigikogu). Von Januar 2002 bis April 2004 war sie Bildungsministerin (seit 1. Januar 2003 Ministerin für Bildung und Forschung) der Republik Estland im Kabinett von Ministerpräsident Siim Kallas. Anschließend wechselte sie als Abgeordnete zurück ins Parlament.

Von April 2005 bis April 2007 war sie erneut im Kabinett von Ministerpräsident Andrus Ansip Ministerin für Bildung und Forschung. Seit dem Ausscheiden der Zentrumspartei aus der Regierung wurde sie wieder Mitglied des Parlaments. Seit 2005 ist Mailis Reps stellvertretende Vorsitzende der Zentrumspartei. 2016 kandidierte sie vergeblich für das Amt der estnischen Staatspräsidentin.

Seit dem 23. November 2016 ist Mailis Reps im Kabinett von Ministerpräsident Jüri Ratas erneut Ministerin für Bildung und Forschung der Republik Estland.

Privates

Mailis Reps ist mit dem lettischen Anwalt Agris Repšs verheiratet. Das Paar hat sechs Kinder.[1]

Auszeichnungen

  Commons: Mailis Reps  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Reps not planning on being away from ministry for long, news.err.ee, abgerufen am 10. Mai 2017
  2. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)