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vom 26.05.2016, aktuelle Version,

Mallnitzbach

Mallnitzbach

Einmündung des Seebaches (im Bild rechts)

Einmündung des Seebaches (im Bild rechts)

Daten
Lage Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Möll Drau Donau Schwarzes Meer
Ursprung entsteht im Mallnitzer Tauerntal aus dem Tauernbach
Mündung Bei Obervellach in die Möll
46° 56′ 2″ N, 13° 10′ 55″ O
Einzugsgebiet 121,5 km²[1]

Linke Nebenflüsse Seebach
Gemeinden Mallnitz, Obervellach

Der Mallnitzbach ist ein linker Nebenfluss der Möll. Er geht im Mallnitzer Tauerntal aus dem Tauernbach hervor[2][3]. Bei Mallnitz tritt er in den breiten Talboden des Mallnitztals aus und nimmt den aus dem Seebachtal kommenden deutlich größeren Seebach auf. Zwischen Stappitz und Lassach durchschneidet der Bach in der Rabisch-Schlucht eine von eiszeitlichen Gletschern geschaffene Talstufe. In der Talweitung ihrem Ende mündet von links der Dösenbach ein. Unterhalb von Lassach stürzt er im Zechnerfall in die enge Groppensteinschlucht, in deren Mitte er den breiten, etwa 30 Meter hohen Groppensteinerfall bildet. Am Ende des Bergsporns im spitzen Mündungswinkel der Täler von Mallnitzbach und Möll überragt Burg Groppenstein die Schlucht. Nahe dem Obervellacher Ortsteil Räuflach mündet der Mallnitzbach in die Möll.

Die Bezeichnung Mallnitz wird als Kleine Möll gedeutet [4] [5] [6]. Nach dem Bach sind der Ort Mallnitz und das Mallnitztal benannt.

Belege

  1. Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete – Draugebiet. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, S. 28, abgerufen am 28. April 2014.
  2. Ohne Titel. Google Maps, abgerufen am 28. April 2014.
  3. Eduard Hackel: Die Vegetationsverhältnisse von Mallnitz in Kärnten. S. 932, abgerufen am 28. April 2014.
  4. Gemeinde Mallnitz. Witten, abgerufen am 14. Mai 2014.
  5. Gunnar Strunz: Ein Abstecher nach Mallnitz. In: Kärnten: Natur und Kultur zwischen Alpen und Wörthersee. Trescher Verlag, S. 93, abgerufen am 14. Mai 2014.
  6. Die Slawen. Gemeinde Mallnitz, abgerufen am 14. Mai 2014.