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vom 15.05.2017, aktuelle Version,

Malser Haide

Malser Haide (von Plawenn)
Blick auf die Malser Haide von der Abtei Marienberg

Die Malser Haide ist ein durch Sedimentablagerungen des Plawenner Bachs entstandener Schwemmkegel im Südtiroler Vinschgau. Sie umfasst eine Fläche von etwa 13,25 km² und reicht von Glurns über Laatsch, Schleis, Burgeis, Ulten-Alsack, Plawenn bis St. Valentin auf der Haide. Die Malser Haide gilt als größter Schwemmkegel der Alpen.[1] Der Höhenunterschied verläuft von 900 m (Glurns) bis auf 1760 m (Plawenner Alm). Auf dem südlichen Teil des Gebietes befindet sich das Dorf Mals. Das Gebiet wird auf Grund seines fruchtbaren Bodens vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Die große Menge von Lockermaterial lässt sich vermutlich daraus erklären, dass im Oberlauf des Plawenner Bachs sehr brüchiges Gestein in ungünstiger Lagerung ansteht, sodass sich der Bach nach der Eiszeit sehr schnell rückwärts fraß, während der Bach aufgrund des kleinen Einzugsgebiets und damit kleiner Transportleistung die gewaltigen Schuttmengen nicht weit abtransportieren konnte.

  Commons: Malser Haide  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Christof Kuhn: Ausgewählte geomorphologische Merkmale in Österreich und in den Alpen