unbekannter Gast
vom 29.01.2017, aktuelle Version,

Manuel Poppinger

Manuel Poppinger

Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 19. Mai 1989
Geburtsort Innsbruck, Osterreich Österreich
Karriere
Verein SV Innsbruck-Bergisel
Debüt im Weltcup 6. Januar 2011
Pers. Bestweite 222,5 m (Vikersund 2016)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × 1 × 0 ×
SFWM-Medaillen 0 × 0 × 1 ×
JWM-Medaillen 0 × 1 × 0 ×
 Nordische Skiweltmeisterschaften
0Silber0 2015 Falun Mannschaft
Großschanze
 Skiflug-Weltmeisterschaften
0Bronze0 Bad Mitterndorf 2016 Mannschaft
 Skisprung-Junioren-WM
0Silber0 2008 Zakopane Mannschaft
Platzierungen
 Gesamtweltcup 27. (2015/16)
 Skiflug-Weltcup 11. (2013/14)
 Vierschanzentournee 34. (2015/16)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Teamspringen 0 1 3
letzte Änderung: 20. März 2016

Manuel Poppinger (* 19. Mai 1989 in Innsbruck) ist ein österreichischer Skispringer.

Werdegang

Poppinger gab am 18. Dezember 2004 bei einem FIS-Rennen in Seefeld sein internationales Debüt und belegte den 53. Platz. Nach weiteren FIS-Rennen sprang er am 21. Januar 2006 in Ljubno erstmals im FIS-Cup und wurde auf Anhieb Dritter. Am darauffolgenden Tag wurde er Zehnter. Zwei Wochen später gab Poppinger in Villach sein Continental-Cup-Debüt. Am Ende wurde er 44. Anschließend sprang Poppinger wieder bei FIS-Rennen, wo er ein Springen in Einsiedeln gewann, sowie mehrmals im FIS-Cup.

Im Sommer 2007 sprang er in Villach erneut im Continental Cup. Während er beim ersten Springen als 37. noch den 2. Durchgang verpasste, gelangen ihm beim zweiten Springen als 30. seine ersten COC-Punkte. Im Winter gewann er in Seefeld und Pragelato je ein FIS-Rennen. In Ramsau wurde Poppinger beim ersten COC-Springen disqualifiziert und wurde beim zweiten 14. Bei der Junioren-WM in Zakopane startete er im Team und holte mit Thomas Thurnbichler, David Unterberger und Andreas Strolz die Silbermedaille.

In der Saison 2008/09 ging Poppinger öfter im Continental Cup an den Start und schaffte in Villach als Siebter sein erstes Top-Ten-Ergebnis im Continental Cup. Auch im Alpencup erzielte er gute Ergebnisse und sprang mehrmals auf das Podest. In der Saison 2009/10 trat Poppinger nur bei Continental Cups und einigen FIS-Cups an. Dabei erreichte er jedoch keine guten Resultate. Nur beim Continental Cup in Lillehammer mit den Plätzen 13 und 16 gelangen ihm nennenswerte Erfolge. Auch im Sommer 2010 gelangen ihm keinerlei Erfolge. Beim FIS-Cup in Villach kam er in den 2. Durchgang, während ihm dies im COC nur einmal gelang.

Zum Start des Winters stieg seine Form jedoch wieder an. In Erzurum wurde er Elfter und Vierter und in Engelberg Siebter und 13. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde Poppinger in der Nationalen Gruppe für die beiden Springen in Innsbruck und Bischofshofen nominiert. Nachdem er in Innsbruck die Qualifikation verpasste, konnte er sich in Bischofshofen qualifizieren und wurde in seinem ersten Weltcupspringen 45. In der Vierschanzentournee-Wertung belegte er mit 80 Punkten den 61. Platz. Für den Rest der Saison startete Poppinger regelmäßig im Continental Cup und kam fast immer in den zweiten Durchgang. Sein bestes Ergebnis im Continental Cup erzielte er am 10. März 2012 im finnischen Kuopio, als er Zweiter hinter seinem Landsmann Wolfgang Loitzl wurde.

In Engelberg konnte Poppinger am 28. Dezember 2013 auf der Gross-Titlis-Schanze seinen ersten Sieg in einem Continental-Cup-Springen erreichen.[1] Am 18. Januar 2014 belegte er beim Mannschaftsspringen im polnischen Zakopane Platz drei mit dem österreichischen Team und erreichte damit seine erste Podestplatzierung im Weltcup.[2]

Erfolge

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2013/14 44. 099
2014/15 37. 128
2015/16 27. 208

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 28. Dezember 2013 Schweiz Engelberg Großschanze

Continental-Cup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2007/08 113. 018
2008/09 145. 007
2009/10 123. 007
2010/11 017. 416
2011/12 016. 416
  Commons: Manuel Poppinger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. COC-M: Erster Sieg für Manuel Poppinger. In: berkutschi.com. 28. Dezember 2013, abgerufen am 6. Januar 2016 (englisch).
  2. Prevc sichert Sieg für Slowenien. In: berkutschi.com. 17. Januar 2014, abgerufen am 6. Januar 2016 (englisch).