unbekannter Gast
vom 03.12.2014, aktuelle Version,

Marchreisenspitze

Marchreisenspitze
Von Norden: Rechts der Bildmitte die Marchreisenspitze, links der Ampferstein, dazwischen die Kehlbachlspitzen

Von Norden: Rechts der Bildmitte die Marchreisenspitze, links der Ampferstein, dazwischen die Kehlbachlspitzen

Höhe 2620 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Kalkkögel, Stubaier Alpen
Dominanz 2,2 km Steingrubenkogel
Schartenhöhe 219 m Malgrubenscharte
Koordinaten 47° 10′ 21″ N, 11° 18′ 30″ O
Marchreisenspitze (Tirol)
Marchreisenspitze

Gestein Hauptdolomit
Alter des Gesteins Norium
Erstbesteigung 26. Juni 1879 durch Carl Gsaller (touristisch)
Normalweg Lustige-Bergler-Steig

Die Marchreisenspitze ist mit 2620 m der fünfthöchste Gipfel der Kalkkögel in den Stubaier Alpen. Zusammen mit dem Ampferstein und der Malgrubenspitze bildet sie das bekannte „Dreigestirn“ über der Axamer Lizum, welches bis ins Inntal gut sichtbar ist.

Anstiege

Die am meisten genutzte Anstiegsmöglichkeit bietet der Lustige-Bergler-Steig, ein leichter Klettersteig, der vom Halsl über den Ampferstein auch auf die Marchreisenspitze führt. Vom Ampferstein steigt man zunächst südseitig an den Kehlbachlspitzen vorbei, bevor der Steig in die Südflanke der Marchreisenspitze leitet. Durch eine schottrige Schlucht und einige Bänder erreicht man schließlich den Gipfel.

Ein weiterer Anstieg bietet sich vom Gsallerweg durch die Südwestflanke.

Schließlich gibt es noch einige Abstiegsvarianten, etwa durch die große Schotterreiße in die Lizum oder südwärts in die Schlick.

Bilder

Literatur

Walter Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen alpin. 13. Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 2006, ISBN 3-7633-1271-4, S. 446.

  Commons: Marchreisenspitze  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien