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vom 22.05.2018, aktuelle Version,

Marco Rose

Marco Rose
Marco Rose (2017)
Personalia
Geburtstag 11. September 1976
Geburtsort Leipzig, DDR
Größe 187 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1984–1987 Rotation 1950 Leipzig
1987–1991 1. FC Lokomotive Leipzig
1991–1995 VfB Leipzig
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1995–2000 VfB Leipzig 57 (5)
2000–2002 Hannover 96 24 (0)
2002–2010 1. FSV Mainz 05 150 (6)
2010–2012 1. FSV Mainz 05 II 23 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2010–2012 1. FSV Mainz 05 II (Co-Trainer)
2012–2013 1. FC Lokomotive Leipzig
2013–2015 FC Red Bull Salzburg U-16
2015–2017 FC Red Bull Salzburg U-18
2017– FC Red Bull Salzburg
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Marco Rose (* 11. September 1976 in Leipzig) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger -trainer.

Karriere

Als Spieler

Der Abwehrspieler begann seine Karriere bei Rotation Leipzig und wechselte 1987 zum 1. FC Lokomotive Leipzig, aus dem nach der Wende der VfB Leipzig wurde und für den er zehn Zweitligaspiele bestritt. 2000 wechselte Rose zu Hannover 96. Mit den Niedersachsen stieg Rose 2002 in die Bundesliga auf, wechselte aber zunächst auf Leihbasis zurück in die Zweite Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. 2003 wurde Rose erneut von den Mainzern ausgeliehen, ehe diese den linken Verteidiger 2004 nach dem Aufstieg in die Bundesliga fest verpflichteten. In der Rückrunde 2004/05 verlor Rose seinen Stammplatz an Benjamin Weigelt, eroberte diesen jedoch ein Jahr später zurück.

2010 beendete er seine Profi-Karriere.[1]

Als Trainer

Ab der Saison 2010/11 fungierte er als Assistenztrainer und Spieler der zweiten Mannschaft von Mainz 05.[2]

Am 1. Juni 2012 wurde er als neuer Trainer vom 1. FC Lokomotive Leipzig verpflichtet.[3] Den Verein führte er in der Saison 2012/13 zum Klassenerhalt in der Regionalliga Nordost. Nach der Saison verließ er Lok Leipzig vorzeitig.[4]

Im Juli 2013 wechselte er zum FC Red Bull Salzburg nach Österreich, dessen U-16 (B-Jugend) er trainierte.[5] Nachdem Thomas Letsch Trainer des FC Lieferings geworden war, wechselte Rose als sein Nachfolger zur U-18.[6] In seinem ersten Jahr wurde er mit der Mannschaft österreichischer Meister. Im April 2017 gewann er mit der U-19 des FC Salzburg die UEFA Youth League im Finale gegen Benfica Lissabon mit 2:1.

Im Juni 2017 wurde er als Nachfolger von Óscar García Cheftrainer bei Red Bull Salzburg und erhielt einen bis Juni 2019 laufenden Vertrag.[7]

Persönliches

Rose ist ein Enkel des früheren deutschen Nationalspielers Walter Rose. Er ist liiert und hat eine Tochter.[8] Er wirkte im Film Fußball Gott – Das Tor zum Himmel mit.[9]

  Commons: Marco Rose  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kein Abschied: Marco Rose hat bei Mainz 05 eine Zukunft im Trainerbereich auf main-spitze.de
  2. "Kleine" 05er wollen Klassenerhalt sichern - Marco Rose bleibt beim FSV Mainz 05 (Memento vom 1. Juni 2010 im Internet Archive) auf allgemeine-zeitung.de
  3. Marco Rose folgt dem Lo(c)kruf aus Leipzig, auf Rhein-Zeitung.de
  4. Trainer Rose verlässt Lok Leipzig. mdr.de
  5. http://www.lvz-online.de/sport/regionalsport/marco-rose-wird-ein-bulle-ehemaliger-lok-trainer-heuert-in-salzburg-an/r-regionalsport-a-195605.html
  6. http://www.redbullsalzburg.at/de/jungbullen/teams/aka18.html
  7. Marco Rose ist neuer Cheftrainer beim FC Red Bull Salzburg redbullsalzburg.at, am 15. Juni 2017, abgerufen am 15. Juni 2017
  8. Salzburgs Erfolgscoach Rose vor seiner schwierigsten Aufgabe. Abgerufen am 11. April 2018.
  9. http://www.fussball-gott.com/fussball-gott-dvd.php