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vom 28.03.2017, aktuelle Version,

Maria Ramberger

Maria Ramberger
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 12. Oktober 1986
Geburtsort Wien, Österreich
Karriere
Disziplin Snowboardcross
Verein Union Trendsport Weichberger
Status zurückgetreten
Karriereende 12. Oktober 2016
Platzierungen
Weltcup
 Debüt im Weltcup 05.01.2004
 Weltcupsiege 1
 Snowboardcross-Weltcup 9. (2014/15)
letzte Änderung: 12. Oktober 2016

Maria Ramberger (* 12. Oktober 1986 in Wien) ist eine ehemalige österreichische Snowboarderin im A-Kader des Austrian Snowboard Cross Team und mehrfache Staatsmeisterin (2006, 2011, 2012, 2013).[1]

Werdegang

Die in Klosterneuburg lebende und in Wien geborene Sportlerin startet für Union Trendsport Weichberger im Snowboardcross. Als Siebenjährige entdeckte sie den Snowboardsport. Aus einem Dreitageskurs wurde eine Karriere. Mit zwölf Jahren fuhr sie ihr erstes Rennen. In der Saison 2002/03 startete die Niederösterreicherin erstmals im Europacup. Zuerst fuhr Maria Ramberger noch im Parallelslalom und -riesenslalom. Gute Ergebnisse im Snowboardcross lockten sie zur Spezialisierung. Am 5. Dezember 2004 gewann sie im schweizerischen Nendaz ihr erstes Europacuprennen. Ein Parallelslalom. In derselben Saison gewann sie im März in Italien ihren ersten Snowboardcross. In der Parallelwertung in der Europacupsaison 2004/05 belegte sie den dritten Platz.

Ramberger debütierte am 5. Januar 2004 im Weltcup (Bad Gastein). 2006 zeigte sie erstmals groß auf. Verpasste im Finale der Juniorenweltmeisterschaften knapp eine Medaille und gewann ihren ersten Staatsmeistertitel. In der Saison 2007/08 belegte sie in der Europacup-Endwertung den dritten Platz und feierte zwei Saisonsiege. Seit der Saison 2008/09 ist sie ständiges Mitglied der Weltcup-Mannschaft. 2009 und 2011 bestritt sie den Snowboardcross bei den Snowboardweltmeisterschaften in Südkorea und Spanien. Sie hat 2010 an ihren ersten Olympischen Winterspielen in Vancouver teilgenommen und das Viertelfinale erreicht. Außerdem hat die Klosterneuburgerin 2010 ihr Jura-Studium an der Universität Wien abgeschlossen. In der Saison 2010/11 erreichte sie mit zwei fünften Plätzen ihre bisherigen Topplatzierungen im Weltcup.

Den Snowboard-Weltcup 2010/11 beendete sie im Snowboardcross (SBX) nach sieben Wettbewerben mit dem neunten Rang und im März 2011 wurde sie Österreichische Meisterin im Snowboardcross. Am 8. Dezember feierte sie gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Susanne Moll ihren ersten Weltcuperfolg. Im Montafon gewannen sie den Teambewerb. Im Jänner 2013 wurde sie im Snowboardcross Achte bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Stoneham. Anfang März sicherte sich die Klosterneuburgerin ihren vierten Staatsmeistertitel. Am 12. Oktober 2016 gab sie via Facebook ihr Karriereende bekannt.

Sportliche Erfolge

  • Weltcupsieg Montafon (Team-Event mit Susanne Moll)
  • Teilnehmerin Olympische Winterspiele 2010 (Vancouver, CAN), 2014 (Sochi, RUS)
  • Österreichische Staatsmeisterin SBX (2006, 2011, 2012, 2013)
  • Teilnehmerin Weltmeisterschaften 2009 (14.), 2011 (10.) 2013 (8.), 2015 (10.)
  • 3. Platz US Grand Prix 2012.
  • 4. Platz X-Games 2010.
  • 2. Platz NorAM Cup 2014/15 (5 Einzelsiege)

Europacup

  • PAR 2004/05, 03. Gesamtrang (1407 PKT)
  • SBX 2005/06, 05. Gesamtrang (735 PKT)
  • SBX 2007/08, 03. Gesamtrang (1130 PKT)

Weltcup

  • Gesamtweltcup SBX 2006/07, 18. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2007/08, 42. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2008/09, 15. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2009/10, 12. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2010/11, 09. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2011/12, 16. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2012/13, 13. Gesamtrang
  • Gesamtweltcup SBX 2014/15, 9. Gesamtrang

Ergebnisse

  Commons: Maria Ramberger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. oesv.at: ÖSV-Porträt Maria RAMBERGER, abgerufen am 17. Mai 2013.
  2. http://data.fis-ski.com/dynamic/athlete-biography.html?sector=SB&listid=&competitorid=68793&type=result
  3. Schairer holte SBX-WM-Silber und damit dritte ÖSV-Medaille. In: Tiroler Tageszeitung. 26. Januar 2013, abgerufen am 17. Mai 2013.