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vom 25.02.2020, aktuelle Version,

Markus Fischer (Regisseur)

Markus Fischer (* 29. Juli 1953 in Zürich) ist ein Schweizer Regisseur, Filmproduzent, Komponist und Drehbuchautor.

Leben

Fischer absolvierte eine erste Ausbildung in der grafischen Industrie. Er trat als Komponist, Musiker und Sänger im Bereich Pop und Rock in Erscheinung. Ab 1975 unternahm er Reisen nach Mittelamerika und in die USA. Anschließend arbeitete Fischer als Assistent in den Bereichen Regie, Kamera, Schnitt und Ton bei diversen Spielfilmproduktionen mit. Seit 1978 ist Fischer als Produzent, Koproduzent, Drehbuchautor, Regisseur und manchmal als Filmmusikkomponist tätig. Arbeitet(e) als Dozent an der ZHdK Zürich (Studiengang Film) und HKB (Hochschule der Künste Bern, Abt Schauspiel). Lebt in Zürich und Berlin.

1985 erfolgte die Gründung der Boa Filmproduktion AG. 2005 gründete er die Snakefilm GmbH mit Sitz in Zürich, welche in den Bereichen Kinospielfilm, Fernsehspiel und Koproduktionen mit Deutschland tätig ist.[1] Fischer ist Mitglied des SFP, dem Filmproduzentenverband der Schweiz und Regieverband der Schweiz (ARF) und Mitglied der Schweizerischen Filmakademie.

Zu den erfolgreichsten Produktionen Fischers gehört die SRF-Krimi-Reihe "Hunkeler", nach den Romanen von Hansjörg Schneider, sowie 7 Staffeln der erfolgreichen SFR-Serie "Der Bestatter" mit Mike Müller in der Titelrolle. Die Serie war eine der ersten Schweizer Produktionen, die Netflix übernommen hatte. Auch zwei preisgekrönte Tanzfilme gehören zu seinen Arbeiten. Im Kinobereich inszenierte Fischer ua. "Zimmer 36" (mit Anne Marie Blanc), "Brandnacht" (mit Bruno Ganz) oder "Marmorera" (mit Anatole Taubman). Gegenwärtig bereitet er eine neue Kinoversion "Die schwarze Spinne" (nach Jeremias Gotthelf) vor.

Filmografie (Auswahl)

Regie

  • 1985: Kaiser und eine Nacht
  • 1986: Der Nachbar (auch Drehbuch)
  • 1987: Zimmer 36 (auch Drehbuch und Produzent)
  • 1991: TatortKameraden (auch Drehbuch)
  • 1992: Heiss-Kalt (auch Drehbuch)
  • 1992: Brandnacht (auch Drehbuch und Schnitt)
  • 1993: Tatort – Himmel und Erde
  • 1994: Lisa
  • 1996: Tatort – Der Spezialist (auch Drehbuch)
  • 1996: Tatort – Das Mädchen mit der Puppe
  • 1996: Tatort – Die Abrechnung (auch Drehbuch und Musik)
  • 1996: Im Rausch der Liebe (auch Drehbuch)
  • 1998: Tatort – Streng geheimer Auftrag (auch Drehbuch und Musik)
  • 1998: Zucker für die Bestie
  • 1999: Rot wie das Blut
  • 1999: Todesengel
  • 1999: Das rote Strumpfband (auch Musik)
  • 2000: Tatort – Trittbrettfahrer (auch Drehbuch)
  • 2000–2003: Lüthi und Blanc (auch Drehbuch)
  • 2002: Big Deal (auch Drehbuch)
  • 2002: Feuer oder Flamme (Füür oder Flamme)
  • 2003: One Bullet Left (auch Drehbuch und Schnitt)
  • 2004: Ich werde immer bei euch sein
  • 2004: Hunkeler – Tod einer Ärztin (auch Drehbuch)
  • 2006: Süssigkeiten
  • 2007: Marmorera (auch Drehbuch)
  • 2008: Hunkeler macht Sachen
  • 2010: Sechs Tage Angst (auch Ko-Drehbuch)
  • 2011: Silberkiesel – Hunkeler tritt ab (auch Produzent)
  • 2013: Der Bestatter (Regie, Prod)
  • 2014: Der Bestatter (Prod)
  • 2015: Der Bestatter (Prod)
  • 2016: Zoé & Julie - Hidden Marks (auch Ko-Drehbuch)
  • 2016: Der Bestatter (Prod)
  • 2017: Der Bestatter (Prod)
  • 2018: Der Bestatter (Prod)
  • 2019: Der Bestatter (Prod)
  • 2020: Die schwarze Spinne (Prod/Regie)

Auszeichnungen

  • Mystery-Filmfestival Catholica: Spezialpreis Regie für «Der Nachbar»,
  • Regiepreis Alpinale Bludenz für «Der Nachbar»
  • Dokumentarfilmfestival Nyon: 2. Wettbewerbspreis für «Finsternis»,
  • Prag Crystal und Prix Italia für den Tanzfilm «Passengers» (Choreographie von Richard Wherlock)
  • Nominierung für den deutschen Fernsehpreis für «Zucker für die Bestie»
  • 2004 Rose d’Or für beste Musik für «One bullet left»
  • 2007 SUISA-Preis für die beste Filmmusik: MARMORERA
  • 2007 Filmfestival Málaga: bester Film und beste Kamera.
  • 2011 Schweizer Fernsehfilmpreis für «Hunkeler und der Fall Livius»
  • Markus Fischers Arbeiten wurden mehrfach bei Festivals ausgezeichnet

Einzelnachweise

  1. snakefilm gmbH (Memento des Originals vom 3. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.snakefilm.ch auf snakefilm.ch, abgerufen am 17. Februar 2014.