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vom 21.12.2018, aktuelle Version,

Markus Schlacher

Osterreich Markus Schlacher
Geburtsdatum 23. August 1987
Geburtsort Villach, Österreich
Spitzname Schlax
Größe 185 cm
Gewicht 87 kg
Position Verteidiger
Nummer #23
Schusshand Rechts
Karrierestationen
2001–2006 EC VSV
2006–2007 Skellefteå AIK
2007–2011 EHC Linz
2011–2012 EC Red Bull Salzburg
2012–2015 Vienna Capitals
seit 2015 EC VSV

Markus Schlacher (* 23. August 1987 in Villach) ist ein österreichischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2015 beim EC VSV in der Österreichischen Eishockey-Liga unter Vertrag steht.

Karriere

Markus Schlacher (Bildmitte) im Trikot der Vienna Capitals, März 2014

Schlacher begann seine Karriere in der Nachwuchsabteilung des Villacher SV. Bereits als 16-Jähriger debütierte er für die Kärntner in der Österreichischen Eishockey-Liga und gewann mit ihnen 2006 die österreichische Landesmeisterschaft. Im Anschluss wechselte er nach Schweden, wo er beim Skellefteå AIK nicht nur in der J20 SuperElit, der höchsten Nachwuchsspielklasse des Landes, spielte, sondern auch neun Spiele in der Elitserien der Herren absolvierte. Nach nur einem Jahr im hohen Norden zog es ihn wieder in seine alpenländische Heimat zurück und er schloss sich für vier Jahre dem EHC Linz an. Nach einem einjährigen Intermezzo beim EC Red Bull Salzburg, mit dem er die European Trophy 2011 gewann, wechselte er 2012 zu den Vienna Capitals in die österreichische Hauptstadt, für die er bis 2015 spielte. Dabei wurde er von Tommy Samuelsson vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult. Im Juli 2015 kehrte er zu seinem Heimatverein zurück.[1]

International

Für sein Heimatland spielte Schlacher bei der U18-Weltmeisterschaft der Division I 2005 sowie den U20-Weltmeisterschaften der Division I 2006 und 2007, als er zum besten Stürmer des Turniers gewählt wurde.

Sein Debüt in der Herren-Nationalmannschaft gab Schlacher am 11. Februar 2010 im italienischen Asiago beim 4:3-Erfolg nach Verlängerung im Freundschaftsspiel gegen Frankreich. An einer Weltmeisterschaft nahm er erstmals 2014 teil, als ihm beim Turnier der Division I in Goyang mit der österreichischen Equipe der Wiederaufstieg in die Top-Division gelang. Nachdem die Österreicher 2015 ohne Schlacher wieder abgestiegen waren, spielte er bei den Weltmeisterschaften 2016 und 2017 erneut in der Division I. Bei der Weltmeisterschaft 2018 spielte Schlacher zum ersten Mal in der Top-Division. Dabei gelang der Mannschaft aus dem Alpenland erstmals seit 2004 wieder der Klassenerhalt im Weltmeisterschaftsoberhaus.

Erfolge und Auszeichnungen

International

Karrierestatistik

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2001/02 EC VSV U20 Austria U20 2 0 2 2 14
2002/03 EC VSV U20 Austria U20 14 3 1 4 0
2003/04 EC VSV U20 Austria U20 24 13 8 21 30
2003/04 EC VSV EBEL 3 0 0 0 0
2004/05 EC VSV U20 Austria U20 21 15 11 26 20
2004/05 EC VSV EBEL 20 0 3 3 0 3 0 0 0 2
2005/06 EC VSV U20 Austria U20 14 9 4 13 6
2005/06 EC VSV EBEL 43 2 1 3 10 9 0 0 0 0
2006/07 Skellefteå AIK J20 J20 SuperElit 36 10 11 21 20 2 0 0 0 0
2006/07 Skellefteå AIK SHL 9 2 0 2 0
2007/08 EHC Linz EBEL 37 3 0 3 10
2008/09 EHC Linz EBEL 47 6 1 7 18 10 0 0 0 12
2009/10 EHC Linz EBEL 50 5 4 9 36 18 2 3 5 8
2010/11 EHC Linz EBEL 52 2 5 7 41 5 1 1 2 2
2011/12 EC Red Bull Salzburg EBEL 41 2 4 6 10 6 0 2 2 0
2012/13 Vienna Capitals EBEL 41 6 7 13 16 15 1 2 3 4
2013/14 Vienna Capitals EBEL 51 4 19 23 10 5 0 2 2 4
2014/15 Vienna Capitals EBEL 23 0 2 2 2
2015/16 EC VSV EBEL 54 2 20 22 46 11 0 3 3 8
2016/17 EC VSV EBEL 53 2 11 13 24
2017/18 EC VSV EBEL 50 5 14 19 38
2018/19 EC VSV EBEL
EBEL gesamt 565 39 91 130 261 82 4 13 17 40

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Einzelnachweise

  1. Andi Nödl bleibt, Markus Schlacher geht - UPC Vienna Capitals. In: vienna-capitals.at. Abgerufen am 6. Juli 2015.