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vom 31.01.2018, aktuelle Version,

Martina Rüscher

Martina Rüscher (2017)

Martina Rüscher (* 25. Juli 1972 in Innsbruck; geborene Martina Valentini) ist eine österreichische Politikerin (ÖVP) und Kommunikationsberaterin. Sie ist seit 2014 Abgeordnete zum Vorarlberger Landtag und seit 2018 zweite Vizepräsidentin des Landtags.

Rüscher ist verheiratet, hat drei Söhne und wohnt in Andelsbuch im Bregenzerwald.

Ausbildung und Beruf

Martina Valentini wurde 1972 in Innsbruck geboren und wuchs in Landeck im Tiroler Oberinntal auf. Sie besuchte von 1986 bis 1991 die Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe Innsbruck und maturierte dort auch. Anschließend studierte sie von 1991 bis 1993 an der Wirtschafts- und Fremdsprachenakademie der Universität Salzburg.

1993 erfolgte der Einstieg ins Berufsleben beim Unternehmen Handl Tyrol in Pians, wo Martina Valentini im Export Innendienst tätig wurde. Von 1995 bis 1996 war sie in der Folge beim Art Verlag in Innsbruck als Leiterin der Einkaufsabteilung angestellt. 1996 heiratete Martina Valentini den Vorarlberger Physiotherapeuten Michael Rüscher und zog nach Andelsbuch in den Bregenzerwald. Gleichzeitig nahm sie eine neue Anstellung bei der Zumtobel Staff GmbH in Dornbirn an, wo sie als Assistenz im Bereich Marketing Kommunikation tätig wurde. Im Jahr 1998 machte sich Martina Rüscher schließlich mit dem Unternehmen Martina Rüscher Veranstaltungsmanagement selbständig, 2003 gründete sie das Unternehmen VIA3 Communications.

2010 erlangte Martina Rüscher die Zertifizierung zur Projektmanagerin, 2012 absolvierte sie den akademischen Lehrgang Betriebsorganisation. Im Jahr 2014 erhielt sie den MBA in General Management Competences an der Donau-Universität Krems. Bis 2015 absolvierte sie den Universitätslehrgang PR und Integrierte Kommunikation der Universität Krems und schloss mit dem Titel MSc ab.

Politisches Wirken

Martina Rüscher trat 1998 dem Wirtschaftsbund und damit der Österreichischen Volkspartei bei. Sie ist seit dem Jahr 2000 Mitglied der Gemeindevertretung in ihrer Heimatgemeinde Andelsbuch. Erst im Vorfeld der Landtagswahl in Vorarlberg 2014 wurde ihre Kandidatur für die Vorarlberger Volkspartei bekannt. Bei der Wahl selbst konnte Martina Rüscher ein Landtagsmandat im Wahlbezirk Bregenz erreichen und wurde somit am 15. Oktober 2014 erstmals als Landtagsabgeordnete angelobt. Im Landtag der 30. Gesetzgebungsperiode wurde Martina Rüscher in der Folge Bereichssprecherin des ÖVP-Landtagsklubs für die Themen Gesundheit, Frauen und Kinderbetreuung.

Seit dem 4. März 2015 ist Martina Rüscher als Nachfolgerin von Greti Schmid auch Landesleiterin der Frauenbewegung in der Vorarlberger Volkspartei.[1] Beim Landesparteitag der Vorarlberger Volkspartei am 9. Mai 2015 wurde Rüscher zu einer der Stellvertreterinnen des Landesparteiobmanns gewählt.[2] In der Landtagssitzung vom 31. Jänner 2018 folgte Martina Rüscher ihrer aus dem Landtag ausgeschiedenen Parteikollegin Gabriele Nußbaumer als zweite Landtagsvizepräsidentin nach.[3]

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Einzelnachweise

  1. Martina Rüscher neue Leiterin des ÖVP-Frauenbunds in Vorarlberg Artikel auf Vorarlberg Online (vol.at) vom 5. März 2014.
  2. ÖVP-Chef Wallner mit 97,93 Prozent gewählt. Artikel des ORF Vorarlberg vom 9. Mai 2015.
  3. Schöbi-Fink soll Mennel nachfolgen. In: vorarlberg.ORF.at. 10. Januar 2018, abgerufen am 10. Januar 2018.