Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht vollkommen anonym nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. ACHTUNG: Wir können an Sie nur eine Antwort senden, wenn Sie ihre Mail Adresse mitschicken, die wir sonst nicht kennen!
unbekannter Gast
vom 26.05.2025, aktuelle Version,

Max Friedmann (Politiker, 1864)

Max Friedmann

Maximilian Friedmann (* 14. April 1864 in Reschitza, Banat, Kaisertum Österreich; † 23. August 1936 in Bad Ischl[1]) war ein österreichischer Industrieller sowie Politiker, 1918 Gründungsmitglied der Bürgerlich-demokratischen Partei und 1919 der Bürgerlichen Arbeitspartei. Er war von 1911 bis 1918 Abgeordneter zum Reichsrat und 1918–1920 Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich sowie der Konstituierenden Nationalversammlung der Ersten Republik.[2] Der Miteigentümer der Maschinenfabrik Alex. Friedmann war zudem hoher Funktionär von Industrieverbänden.

Familie, Ausbildung und Beruf

Denkmalgeschützte Villa von Max Friedmann in der Gemeinde Hinterbrühl

Friedmanns Familie war ursprünglich jüdisch, 1872 wurde er aber katholisch getauft. Nach dem Besuch der Volksschule und des Akademischen Gymnasiums in Wien ging er zwischen 1883 und 1885 an die Technische Hochschule in Wien. Durch den Tod seines Vaters Alexander Friedmann wurde er 1882 – bis 1884 noch unter Vormundschaft stehend – gemeinsam mit seinem Bruder Louis Philipp Friedmann Gesellschafter der Maschinenfabrik Alex. Friedmann, die Einspritzpumpen, Schmiertechnik, Eisenbahn-Heizsysteme und von 1904 bis 1910 auch Automobile der Marke Friedmann-Knoller herstellte. Mit Johanna von Mihanović, die er 1894 heiratete, hatte Friedmann zwei Töchter.[2]

Verbandsfunktionen

  • Vizepräsident des Bundes österreichischer Industrieller (1909–1914)
  • Präsident der wirtschaftlichen Zentrale für Gewerbe, Handel und Industrie (ab 1910)
  • Vizepräsident des Reichsverbands der österreichischen Industrie (1918)
  • Vorstandsmitglied der Vereinigung der deutsch-österreichischen Industrie bzw. des Hauptverbands der Industrie Österreichs (1919–1922)

Politische Mandate

Einzelnachweise

  1. Matricula Online – Bad Ischl, Sterbefälle – Duplikate 1936, Seite 163, Eintrag Nr. 118, 1. Zeile
  2. 1 2 Kurzbiographie Friedmann. Parlamentsdirektion des Österreichischen Parlaments, abgerufen am 14. Februar 2020.

License Information of Images on page#

Image DescriptionCreditArtistLicense NameFile
Porträt des Industriellen und Abgeordneten Max Friedmann. Öl/Leinwand, 98 x 112 Alexandra Peyrer-Heimstätt: "Der Wiener Maler John Quincy Adams". Diplomarbeit, Wien, September 1995 John Quincy Adams
Public domain
Datei:Adams-Max Friedmann-1908.jpg
Villa Friedmann, in der HInterbrühl, NIederösterreich Eigenes Werk Karl Gruber
CC BY-SA 4.0
Datei:Hinterbrühl 3901.JPG