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vom 20.04.2019, aktuelle Version,

Max Sparer

Max Sparer (* 6. Juli 1886 in Tramin; † 29. Januar 1968 in Montiggl, Eppan) war ein Südtiroler Maler und Grafiker. In seinen Werken stellte er überwiegend Tiroler Landschaften und die Bauern bei ihrer Arbeit dar.

Werdegang

Das Schlössl am Großen Montiggler See, in dem Sparer seine letzten Lebensjahre verbrachte

Nach seiner Ausbildung in der Lehrerbildungsanstalt und dem Gymnasium in Bozen besuchte er einige Kunstkurse. 1926 war er mit seinen Werken erstmals auf der Dritten Kunstbiennale des Tridentinischen Venetiens in Bozen vertreten, ebenso 1938 und 1940 auf den faschistischen Syndikatsausstellungen in Bozen. 1939 gestaltete er das Titelblatt eines für das Bozner Armeekommando bestimmten Kalenders mit dem Motiv des Siegesdenkmals.[1] Im Alter von 45 Jahren zog er sich in das Schlössl am Großen Montiggler See zurück, wo er 1968 verarmt starb.

Ausstellungen

  • 1927: 5. Kunstausstellung in Padua
  • 1928: Biennale di Venezia in Venedig
  • 1930: Galerie Taxihof, Innsbruck
  • 1930: Internationale Kunstausstellung, Budapest
  • 1932: Biennale in Venedig
  • 1932: Kunstbiennale in Bozen
  • 1938: Ausstellung der Südtiroler und Trentiner Künstler in Rom[2]

Einzelnachweise

  1. Carl Kraus, Hannes Obermair (Hrsg.): Mythen der Diktaturen. Kunst in Faschismus und Nationalsozialismus – Miti delle dittature. Arte nel fascismo e nazionalsocialismo. Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol, Dorf Tirol 2019, ISBN 978-88-95523-16-3, S. 110 (mit Abb.).
  2. Ausstellungskatalog Galleria di Roma. Mostra degli artisti altoatesini e tridentini, 12–27 novembre a. XVII (= 1938), S. 23.

Literatur

  • Eva Gratl, Margit Oberhammer: Der Maler und Graphiker Max Sparer (= Monographien Südtiroler Künstler, 22). Athesia, Bozen 1993, ISBN 88-7014-724-X