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vom 16.11.2017, aktuelle Version,

Maximilian Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg

Maximilian Wilhelm

Maximilian Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (* 13. Dezember 1666 auf Schloss Iburg; † (auch 26.) 16. Juli 1726 in Wien) war Prinz von Braunschweig und Lüneburg und kaiserlicher Feldmarschall.

Er war der dritte Sohn von Ernst August und Sophie von der Pfalz. Obwohl evangelisch-lutherisch erzogen, trat er 1692 zum römisch-katholischen Glauben über. Sein älterer Bruder wurde als Georg I. König von Großbritannien. Drei weitere Brüder, Friedrich August, Karl Philipp und Christian Heinrich starben als Soldaten.

1697 nahm Maximilian Wilhelm im Pfälzischen Erbfolgekrieg als Chef eines kaiserlichen Kürassier-Regiments unter den Truppen des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden (1655–1707) an dem Zug zur Eroberung der Ebernburg bei Kreuznach teil.[1]

Er stieg auf bis zum Feldmarschall und war Führer der kurhannoveranischen Truppen im Spanischen Erbfolgekrieg. In der zweiten Schlacht bei Höchstädt 1704 war er Kommandeur der Kavallerie unter Eugen von Savoyen.

Als er am 16. oder 27. Juli in Wien starb, waren keine Kinder bekannt.

Einzelnachweise

  1. Vgl. Georg Schnath, Adolf Köcher: Geschichte Hannovers im Zeitalter der neunten Kur und der englischen Sukzession 1674-1714, Bd. II. A. Lax, Hildesheim, Leipzig 1976, S. 249 und 511; Bd. IV. A. Lax, Hildesheim, Leipzig 1982, S. 579.