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vom 14.09.2015, aktuelle Version,

Maximiliane Bleibtreu

Maximiliane Bleibtreu (1. August 1870 in Preßburg18. April 1923 in Dresden) war eine österreichische Theaterschauspielerin.

Leben

Die Tochter des Schauspielers Sigmund Bleibtreu wurde am Konservatorium in Wien ausgebildet und betrat die Bühne zuerst 1890 im Theater an der Wien, wo sie in Rollen wie „Marie“ in Müller und sein Kind, „Everl“ in Räuscherl, „Carina“ in Ritouche etc. auf sich aufmerksam machte und bis 1892 verblieb. Dann kam sie nach St. Pölten (1893), Linz (1894), abermals St. Pölten (1896), Innsbruck (1897) und trat 1898 in den Verband der städtischen Bühnen in Graz, wo sie in der Rolle der Liebhaberin in einer Posse debütierte und bis 1902 verblieb. In diesem Engagement fand sie den Übergang zu ihrem eigentlichen Fach. Weibliche Charakterrollen spielte sie mit Auszeichnung, und als Konversationsschauspielerin nahm sie im Grazer Schauspielensemble eine allererste Stellung ein.

1903 war sie am Königlichen Hoftheater Dresden engagiert, 1908 am Hoftheater Wiesbaden.

Verheiratet war sie ab 1902 mit dem Regisseur des Wiener Hoftheaters Eduard Mebus.

Ihr Sohn Renato Attilio Bleibtreu wurde ein Schriftsteller, ihre Enkelinnen Renate Bleibtreu und Monica Bleibtreu sowie ihr Urenkel Moritz Bleibtreu wurden ebenfalls allesamt Schauspieler.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Ludwig Eisenbergs Großem biographischen Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert, Ausgabe von 1903.
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