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vom 27.12.2017, aktuelle Version,

Miba AG

Miba AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN AT0000734835
Gründung 1927
Sitz Laakirchen, Osterreich  Österreich
Leitung F. Peter Mitterbauer (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiter 5.800[1]
Umsatz 752 Mio. €[1]
Branche Automobilzulieferer
Website www.miba.com
Stand: 31. Januar 2017 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2017

Die Miba AG zählt zu Österreichs führenden Industrie- und Technologieunternehmen. 1927 in Laakirchen (OÖ) gegründet, besitzt die Gruppe heute 22 Standorte in elf Ländern.

Das Unternehmen produziert Gleitlager, Reibbeläge, Sinterformteile und Beschichtungen. Weiters fertigt die Miba passive elektronische Bauelemente wie Widerstände und Entwärmungssysteme, die u. a. bei Energieübertragungssystemen benötigt werden.

Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen Sondermaschinen zur präzisen mechanischen Bearbeitung von Großbauteilen.

Die Miba beschäftigt mehr als 5.800 Mitarbeiter. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 betrug 752 Millionen Euro. Ergebnisse werden seit dem Geschäftsjahr 2016/17 nicht mehr veröffentlicht.[2]

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1927 von Franz Mitterbauer als Reparatur- und Produktionswerkstätte von Motoren gegründet. Seit 1949 werden auch Gleitlager hergestellt, die zum Beispiel im Schiffbau benötigt werden, und 1963 begann die Produktion von Sinterformteilen. 1975 begann die Fabrikation von Reibbelägen (Bremsbeläge). 1978 erfolgte die erste Auslandsniederlassung in Deutschland. 1983 starb der Firmengründer und sein Sohn Peter Mitterbauer übernahm die Leitung. 1986 erfolgte der Börsengang, der mit Dezember 2015 beendet wurde. [3]

2013 übergab Peter Mitterbauer den Vorstandsvorsitz der Miba AG an seinen Sohn Franz-Peter Mitterbauer.[4] Peter Mitterbauers Tochter Therese Niss ist ebenfalls im Unternehmen tätig.[5]Von 2008 bis 2013 war sie geschäftsführende Gesellschafterin der High Tech Coatings GmbH, einer Division der Miba AG. Seit 2013 ist sie im Vorstand der Mitterbauer Beteiligungs-AG, der Alleineigentümerin der Miba AG.[6]

Standorte

  • Zentrale des Miba Konzerns: Laakirchen/Oberösterreich
  • Standorte in Österreich: Laakirchen, Vorchdorf, Roitham, Aurachkirchen, Kirchbach, Ligist
  • Produktionsstätten weltweit: Österreich, Slowakei, Slowenien, England, USA, China, Indien und Brasilien
  • Vertriebsstätten weltweit: Singapur, Frankreich, Deutschland, Italien, USA, China

Produktgruppen

  • Miba Sinterformteile: Komponenten für Pkw-Motoren, Getriebe und Body & Chassis
  • Miba Gleitlager: Halbschalen, Buchsen und Anlaufringe
  • Miba Reibbeläge: Reibbeläge für Bremsen und Kupplungen
  • Miba Leistungselektronik-Komponenten: Elektrische Widerstände und Kühlkörper
  • Miba Sondermaschinen
  • Miba Beschichtungen: Funktionale Bauteilbeschichtungen

Kunden

Miba beliefert die internationale Motoren- und Fahrzeugindustrie.

Einzelnachweise

  1. 1 2
  2. "Miba AG wächst weiter". Abgerufen am 11. Mai 2017.
  3. Miba: Investor Relations. Abgerufen am 11. Mai 2017.
  4. Oberösterreichische Nachrichten: Familie Mitterbauer nimmt Miba von der Börse. Artikel vom 14. Juli 2015, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  5. diepresse.com: Niss: "Die Jungen lassen sich viel zu viel gefallen". Artikel vom 17. Dezember 2011, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  6. Therese Niss: Vorstand der Mitterbauer Beteiligungs-AG. Abgerufen am 22. Oktober 2017.