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vom 04.08.2017, aktuelle Version,

Michael Nikbakhsh

Michael Nikbakhsh (* 20. Juli 1970 in Stockerau) ist ein österreichischer Wirtschaftsjournalist.

Leben

Nikbakhsh wurde 1970 als Sohn eines persischen Arztes und seiner österreichischen Frau geboren. Nach dem Besuch des Lycée Français de Vienne begann er ein Studium der Medizin. Er wechselte dann aber zum Dolmetschstudium für Französisch und Russisch.

Nikbakhsh schrieb u.a. für die Salzburger Nachrichten, die WirtschaftsWoche, das Wirtschaftsmagazin trend und die Wochenzeitschrift Format. Seit 1999 ist er für profil tätig. 2004 übernahm er die Leitung des Wirtschaftsressorts.

Er wurde 2005, 2009 bis 2012 sowie 2014 zum „Wirtschaftsjournalisten des Jahres“ (Der Österreichische Journalist) gewählt. 2008 war er für seine Enthüllungen im Rahmen der sogenannten Meinl-Affäre „Journalist des Jahres“. 2009 erhielt er den Horst-Knapp-Preis und 2012 den Walther Rode-Preis „für seine herausragende Recherchequalität und Vermittlungskompetenz, für die demokratiepolitische Relevanz und Brisanz seiner Arbeit sowie seinen ‚ethischen Enthüllungsjournalismus‘“ (gemeinsam mit Ulla Schmid-Kramar).[1] 2015 gewann er bei der Wahl zum Journalisten des Jahres in der Kategorie Investigation.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Ulla Schmid und Michael Nikbakhsh bekommen Walther-Rode-Preis. derStandard.at, 3. September 2012.
  2. derStandard.at - "Presse"-Chefredakteur Nowak ist Journalist des Jahres. Artikel vom 16. Dezember 2015, abgerufen am 3. Jänner 2016.