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vom 07.06.2025, aktuelle Version,

Mira Antonitsch

Mira Antonitsch Tennisspieler
Nation: OsterreichFlagge von Österreich mit drei horizontalen Streifen in Rot, Weiß und Rot Österreich
Geburtstag: 16. Dezember 1998 (26 Jahre)
1. Profisaison: 2015
Rücktritt: 2025
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Thomas Strengberger
Preisgeld: 38.982 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 103:81
Karrieretitel: 0 WTA, 2 ITF
Höchste Platzierung: 507 (12. Juni 2017)
Doppel
Karrierebilanz: 42:26
Karrieretitel: 0 WTA, 5 ITF
Höchste Platzierung: 704 (21. September 2020)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Mira Antonitsch (* 16. Dezember 1998 in Wien) ist eine ehemalige österreichische Tennisspielerin.

Karriere

Mira Antonitsch ist die Tochter des ehemaligen ATP-Tennisspielers Alex Antonitsch[1] und Schwester des Eishockeyspielers Sam Antonitsch. Sie begann mit fünf Jahren das Tennisspielen und spielt hauptsächlich Turniere auf der ITF Women’s World Tennis Tour, bei denen sie zwei Titel im Einzel und vier im Doppel gewinnen konnte. Als österreichische Nachwuchsspielerin[2] war sie Mitglied der Generali-Young-Ladies.[3]

2015 gewann sie zu Beginn des Jahres mit ihrer Partnerin Tamara Zidanšek den Titel im Doppel des J1 Salinas. Auf der WTA Tour erhielt sie beim Nürnberger Versicherungscup[4] und den Nürnberger Gastein Ladies in Bad Gastein sowie bei den Generali Ladies Linz jeweils eine Wildcard für die Qualifikation; sie schied aber bei allen drei Turnieren bereits in ihrem Auftaktmatch aus. Im August konnte sie in Pörtschach zusammen mit Julia Grabher ihr erstes ITF-Turnier im Doppel gewinnen.

2016 startete siw zu Beginn des Jahres bei den 2016, wo sie im Juniorinneneinzel nach einem knappen Dreisatz-Sieg mit 6:1, 4:6 und 8:6 gegen Mayuka Aikawa in der zweiten Runde mit 6:75 und 3:6 gegen Pranjala Yadlapalli verlor. Im Juniorinnendoppel erreichte sie mit Partnerin Panna Udvardy das Viertelfinale. Im Mai erhielt sie wiederum eine Wildcard für das Hauptfeld im Dameneinzel des Nürnberger Versicherungscup, wo sie in der ersten Runde gegen Lessja Zurenko mit 5:7 und 1:6 verlor. Bei den French Open Ende Mai erreichte sie im Juniorinneneinzel mit einem 6:3 und 7:5 Sieg gegen Ayumi Miyamoto die zweite Runde, wo sie dann gegen Usue Maitane Arconada mit 1:6 und 4:6 verlor. Im Juniorinnendoppel erreichte sie mit Partnerin Mirjam Björklund das Achtelfinale. Anfang August konnte sie ihren ersten ITF-Titel im Einzel beim Turnier in Wien gegen Petra Krejsová gewinnen. Bei den US Open erreichte sie im Juniorinneneinzel mit einem 6:1 und 6:3 Sieg über María Carlé die zweite Runde, wo sie dann gegen Sofia Kenin mit 4:6 und 1:6 verlor. Im Juniorinnendoppel scheiterte sie mit Partnerin Panna Udvardy bereits in der ersten Runde mit 4:6 und 5:7 an der Paarung Paula Arias Manjón und Eva Guerrero Álvarez. Anfang Oktober erhielt sie eine Wildcard für die Qualifikation zum Hauptfeld im Dameneinzel der Generali Ladies Linz. Sie verlor ihr erstes Mach gegen Tamara Korpatsch mit 2:6 und 1:6.

2017 gewann sie im März und Mai zwei weitere ITF-Titel im Doppel. Beim Nürnberger Versicherungscup erreichte sie in der Qualifikation mit einem 7:66 und 6:3 Sieg gegen Walerija Solowjowa die zweite Runde, verlor dann aber in der Qualifikationsrunde mit 7:5, 1:6 und 1:6 gegen Alexandra Cadanțu-Ignatik. Anschließend wurden Knochenmarködeme diagnostiziert, so dass sie bie Mai 2018 pausieren musste.[5]

2018 erreichte sie Ende Mai in Antalya das Halbinale eines W15 und konnte einen ITF W15 Doppeltitel gewinnen. Im weiteren Jahresverlauf erreichte sie ein paar Halb- und Viertelfinals, konnte aber keine weiteren Titel gewinnen.

In der deutschen Bundesliga spielte sie 2015, 2017 und 2018 in der 2. Liga für den LTTC Rot-Weiß Berlin.

2019 wurde sie erstmals für die Österreichische Fed-Cup-Mannschaft nominiert. Bei ihrem ersten Doppel erreichte sie in der Begegnung gegen Bosnien und Herzegowina zusammen mit Sinja Kraus einen kampflosen Sieg gegen Anita Husarić und Jelena Simić.

2020 erreichte sie nach der COVID-19-Pandemie im August das Einzelfinale des W15 Cordenons, wo sie gegen Zheng Qinwen mit 1:6 und 0:6 verlor. Anfang November startete sie bei den Upper Austria Ladies Linz, wo sie in der Qualifikation zum Dameneinzel in der ersten Runde mit 2:6 und 4:6 an Jaqueline Cristian scheiterte. Auch im Doppel, wo sie mit Partnerin Julia Grabher antrat, scheiterten die beiden mit 3:6 und 2:6 an der an Position zwei gesetzten Paarung Gabriela Dabrowski und Wera Swonarjowa. Nach dem Turnier wurde eine Plantarfasziitis diagnostiziert, durch die sie zwei Jahre pausieren musste.[5]

2022 erhielt sie eine Wildcard für das Hauptfeld im Dameneinzel der mit 25.000 US-Dollar dotierten Carinthian Ladies Lake’s Trophy, wo sie das Achtefinale erreichte.

Anfang 2023 ereilte sie eine Gastritis, die sie bis Oktober pausieren lies. Ihr letztes internationales Turnier spielte Antonitsch im November 2023. Auf Grund ihrer schweren Verletzungen, zuletzt an der Schulter, erklärte sie 2025 ihren Rücktritt.[5]

Turniersiege

Einzel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 6. August 2016 OsterreichFlagge von Österreich mit drei horizontalen Streifen in Rot, Weiß und Rot Wien ITF $10.000 Sand Tschechien Petra Krejsová 3:6, 7:62, 7:62
2. 9. Juni 2019 Bosnien und Herzegowina Banja Luka ITF $15.000 Sand Tschechien Barbora Miklová 6:3, 6:3

Doppel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 28. August 2015 OsterreichFlagge von Österreich mit drei horizontalen Streifen in Rot, Weiß und Rot Pörtschach ITF $10.000 Sand OsterreichFlagge von Österreich mit drei horizontalen Streifen in Rot, Weiß und Rot Julia Grabher Kroatien Iva Primorac
OsterreichFlagge von Österreich mit drei horizontalen Streifen in Rot, Weiß und Rot Janina Toljan
6:2, 6:1
2. 25. März 2017 Griechenland Iraklio ITF $15.000 Sand Indien Karman Kaur Thandi Ukraine Olha Jantschuk
Griechenland Despina Papamichail
6:0, 6:3
3. 6. Mai 2017 Ungarn Győr ITF $15.000 Sand Ungarn Panna Udvardy Serbien Tamara Čurović
China Volksrepublik Xin Wang
6:1, 6:2
4. 26. Mai 2018 Turkei Antalya ITF $15.000 Sand Tschechien Johana Marková Japan Haruna Arakawa
Tschechien Magdaléna Pantůčková
6:3, 7:5
5. 26. Oktober 2019 Turkei Antalya ITF $15.000 Hartplatz Vereinigtes Konigreich Gabriella Taylor Ukraine Wiktorija Dema
Niederlande Noa Liauw a Fong
6:4, 6:75, [10:3]

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

Juniorinneneinzel

Turnier 2016 Karriere
Australian Open 2 2
French Open 2 2
Wimbledon
US Open 2 2

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; nicht ausgetragen

Juniorinnendoppel

Turnier 2016 Karriere
Australian Open VF VF
French Open AF AF
Wimbledon
US Open 1 1

Weltranglistenpositionen am Saisonende

Jahr 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Einzel 1100 667 657 871 644 641 821
Doppel 1034 1142 838 1037 717 715 892

Einzelnachweise

  1. Spiele für mich selbst, nicht für Papa (tennisnet.com vom 21. Oktober 2011, abgerufen am 11. Oktober 2015)
  2. Mira Antonitsch mit Power-Tennis zum ITF-Sieg in Villach (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.villachonline.at (villachonline.at vom 9. Mai 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015)
  3. Jetzt hat Mira Antonitsch ihrem Vater etwas voraus (kleinezeitung.at vom 9. Mai 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015)
  4. Babsi Haas und Mira Antonitsch verlieren in Nürnberg (boerse-express.com vom 16. Mai 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015)
  5. 1 2 3 Mira Antonitsch: "Der Weg hat definitiv gestimmt (tennisnet.com vom 1. April 2025, abgerufen am 7. April 2025)


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Image DescriptionCreditArtistLicense NameFile
Flagge Österreichs mit dem Rot in den österreichischen Staatsfarben, das offiziell beim österreichischen Bundesheer in der Charakteristik „Pantone 032 C“ angeordnet war ( seit Mai 2018 angeordnet in der Charakteristik „Pantone 186 C“ ). Dekorationen, Insignien und Hoheitszeichen in Verbindung mit / in conjunction with Grundsätzliche Bestimmungen über Verwendung des Hoheitszeichens sowie über die Fahnenordnung des Österreichischen Bundesheeres. Erlass vom 14. Mai 2018, GZ S93592/3-MFW/2018 . Bundesministerium für Landesverteidigung
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Flagge von Bosnien und Herzegowina Eigenes Werk . BASED ON THIS CONSTRUCTION SHHET: See File history below for details.
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Das Bild dieser Flagge lässt sich leicht mit einem Rahmen versehen http://www.sabor.hr/Default.aspx?sec=4317 Nightstallion, Elephantus, Neoneo13, Denelson83, Rainman, R-41, Minestrone, Lupo, Zscout370, Ma Ga (based on Decision of the Parliament )
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Flagge Griechenlands Eigenes Werk ( Originaltext: own code ) (of code) -xfi- ( talk )
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Flagge Ungarns Flags of the World – Hungary MSZ 1361:2009 – A nemzeti zászló és lobogó követelményei / Requirements for national flag and waving (2009). " Megújult a zászló szabvány " (PDF). Magyar Textiltechnika 62 (5): 203–207. Budapest, Hungary: Textilipari Műszaki és Tudományos Egyesület. ISSN 2060-453X . Archived from the original on 2015-08-12 . SKopp
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Flagge Indiens Eigenes Werk , based on Flag Code of India (2002) Specification for the National Flag of India (Cotton Khadi) (amended in 1979) CONSTRUCTION SHEET: Flagge von India * country India genutzt von India in Benutzung seit 1947-08-15 entworfen von Pingali Venkayya Format 2:3 Form Rechteck FIAV ↑ Farben saffron, white, green, blue Safran gerendert als RGB 255 103 0 31 Weiß gerendert als RGB 255 255 255 Grün gerendert als RGB 00 4 106 0 56 Blau gerendert als RGB 00 6 00 3 141 sonstige Eigenschaften Flagge hat 3 horizontale Streifen flag contains symbol: Dharma-chakra Bundesregierung von Indien
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Flagge Japans Law Concerning the National Flag and Anthem (1999) (Japanese) (English) ; Ministry of Defense Defense Specification Z 8701C (DSPZ8701C) ( archived ) Construction sheet: Various
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Flagge Serbiens Eigenes Werk, basierend auf: Flag of Serbia construction sheet.svg (Construction sheet) The Government of Serbia, National symbols srbija.gov.rs See File history below for details.
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Türkische Flagge Turkish Flag Law (Türk Bayrağı Kanunu), Law nr. 2893 of 22 September 1983. Text (in Turkish) at the website of the Turkish Historical Society (Türk Tarih Kurumu) David Benbennick (original author)
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Flagge der Ukraine ДСТУ 4512:2006 — Державний прапор України. Загальні технічні умови Government of Ukraine
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