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vom 29.05.2018, aktuelle Version,

Mo (Musiker)

Günter "Mo" Mokesch (2016)


Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Dancing with an Eskimo
  AT 26 26.05.1991 (3 Wo.) [1]
Confession
  AT 13 18.07.1993 (2 Wo.) [1]
Singles
Send Me Roses
  AT 9 15.05.1987 (10 Wo.) [1]
Smile
  AT 14 15.03.1988 (4 Wo.) [1]
Wild Wild Wild
  AT 26 26.05.1991 (1 Wo.) [1]
If You Want My Love
  AT 9 18.04.1993 (14 Wo.) [1]
[1]
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Günter "Mo" Mokesch (* 1959 in Wien, aufgewachsen in Hohenau an der March; Künstlername Mo) ist ein österreichischer Sänger, Komponist, Musical-Darsteller, Musikproduzent und Autor.


Frühe Jahre

Die Musikalität der im Gemeindechor tätigen Mutter Anna und die musikalische ländliche Schulbildung führen Günter Mokesch zum frühen Entschluss Musiker zu werden. Erste Bühnenerfahrung sammelt er im Alter von siebzehn als Sänger der im Weinviertel beheimateten Band „EVE“. 1979 zieht es ihn nach Wien, wo er im Folgejahr zum einen als Solist und zum anderen gemeinsam mit seinen Mitstreitern der Rockband „Winter“ in zwei Kategorien des Bandwettbewerbes „Popodrom“ als Jahressieger für erste regionale Schlagzeilen sorgt.[2]

Karriere

Sänger

1980 wird Mokesch als Leadsänger der Rocktheaterformation Hallucination Company engagiert, der er bis 1982 angehörte. Anschließend verbringt er ein paar Monate in Rom, um dort auf Einladung von Lindsay Kemp mit den Mitgliedern der gleichnamigen Dancecompany zu arbeiten. Zurück in Wien formiert er seine erste eigene Band „The Gangsters In Love“.[3] 1983 veröffentlichte er seine Debütsingle Liebe, Brot und tausend Küsse[4], 1985 folgte das erste Album Der Erzengel Novotny.[5] Der Durchbruch gelang 1987 mit der als Duo mit Karin Raab[6] aufgenommenen Single Send Me Roses, die in der damaligen offiziellen österreichischen Hitparade (Verkaufscharts) Platz 9 und bei Ö3 Platz 1 erreichte.[7] Auf den Erfolg auch in weiteren Ländern folgten mehrere Tourneen, darunter auch eine in Deutschland, und die Single Smile mit einer neuen Version des Titels aus dem Jahr 1983, den er bis heute als seinen Lieblingssong bezeichnet.[8] Bis 1993 folgten zwei weitere Singles (Wild Wild Wild, 1991; If You Want My Love, 1993) und zwei Alben (Dancing with an Eskimo, 1991; Confession, 1993), die sich in den Charts platzieren konnten.

Am 8. Oktober 2010 erschien mit Hallelujah sein erstes Solo-Album nach sieben Jahren, von dem vor allem die als Bonustrack enthaltene Piano-Version von Send Me Roses Airplay im Radio erhielt. Im April 2013 feierte er sein 30-jähriges Bühnenjubiläum mit einem gemeinsamen Konzert mit Andy Baum.[9] Daraus entstand das erste gemeinsame Programm mit Andy Baum. 2016 veröffentlicht Günter Mokesch die EP Alles Wird Gut & Three Songs for My Son. 2018 formiert gemeinsam mit Titus Vadon, Erwin Bader, und Peter Pansky ehamals "Das Balaton Combo" seine neue Band.

Musical- und Filmdarsteller

Ab 1992 stand Mo wiederholt als Musical-Darsteller auf der Bühne. Auf Askalon (1992), folgte Kuss der Spinnenfrau am Wiener Raimundtheater mit mehr als 200 Vorstellungen (1993/94). Weitere Engagements hatte er in den Musicals Moses (Sommertheater Sankt Margarethen, 1997), Pflanz der Vampire (Metropol, 1997/1998), Das Sonntagskind (Laxenburg, 1999), Die Drei von der Tankstelle (mit Adriana Zartl, Kai Peterson und Gregor Seberg, 1998/1999[8]), Der Barbier von Sievering (Laxenburg, 2000), Bebopalulatsch (Metropol, 2000), Der Traum vom lieben Augustin (Laxenburg, 2001), Crazy Love (Metropol, 2001/2002) und Joseph/Pharao (Wiener Stadthalle, 2008).[10] In Filmen war er unter anderem in Kitty Kinos Karambolage (1983) und der Fernsehserie Mozart und Meisel (1985) zu sehen und hatte Rollen in TV-Produktionen wie Kommissar Rex (1995), Schlosshotel Orth (1999), Julia – Eine ungewöhnliche Frau (2001) und Soko Donau (2015)

Kabarett

Fredi Jirkal & Günter Mokesch (2017)

Zusammen mit Markus Linder schrieb er 1995 ein erstes Kleinkunstprogramm mit dem Titel Adieu Marie. 1997 folgte das Programm So schaut's aus, 2000 Leicht Verstimmte Liebeslieder, 2002 Endlich Reich und Schön, 2005 Best of Musikcomedy (Das Beste aus 10 Jahren) und 2013 Danke. Im selben Metier ist er seit 2003 als Intendant des von ihm initiierten Kabarett & Comedy-Festivals in Krems an der Donau tätig.[11] Von Juni 2012 bis August 2015 organisierte und präsentierte er die Hyundai Kabarett-Tage mit einer Reihe österreichischer Kabarettisten im Local in Wien, die als Aufzeichnung auf ORF III gesendet wurden.[12] Seit Juni 2016 zeichnet er für das künsterlische Line-Up der Nachfolgesendung Kabarett im Turm ebenfalls auf ORFIII verantwortlich. Als Kabarett-Duo ist er seit 2017 gemeinsam mit Fredi Jirkal und dem Live-Program "Möada Songs und Supa Wuchteln"[13] auf Österreichs Bühnen unterwegs.[14]


Produzent und Komponist

Seit 1986 komponiert Mokesch Musik für Film- und TV-Produktionen.[12] Für die Musik zu Beastie Girl wurde er beim Internationalen Filmfestival Shanghai 1999 mit dem Preis für die beste Filmmusik ausgezeichnet.[15] Im selben Jahr gründete er seine Musik-Produktionsfirma mo music, mit der er als Produzent und Komponist für Filme, TV-Sendungen und Werbeproduktionen tätig ist und unter anderem das Soundschema des ORF schuf.

Bühnenprogramme

Mo & Band

Günter Mokesch & Band (2017)

Eigenkompositionen, Coverversionen und Stand-Up-Comedy. Musikalisch unterstützt von Erwin Bader (Keyboards), Peter Pansky (Bass) und Titus Vadon (Drums) – ehemals „Das Balaton Combo“.

Mo & Baum

Günter Mokesch & Andy Baum ( 2016)

Das gemeinsame Programm von Günter Mokesch & Andy Baum.[16]

Jirkal & Mokesch

Das gemeinsame Kabarettprogramm von Fredi Jirkal und Günter Mokesch.[17]

Tini Kainrath & Günter Mokesch

Tini Kainrath & Günter Mokesch interpretieren (Austro)Pop, Rock und Soulstandards, kombiniert mit kabarettistischen Einlagen.[18]




Tini Kainrath & Günter Mokesch (2016)










Diskographie

Singles

  • 1983: Liebe, Brot und tausend Küsse
  • 1983: Mir geht es gut
  • 1984: Smile V
  • 1985: Du bist wie ich
  • 1985: Der Erzengel Novotny
  • 1986: Make Money
  • 1987: Send Me Roses V
  • 1987: Smile (Re-release) V
  • 1988: Rose of Spanish Harlem V
  • 1988: Face of Love V
  • 1989: Don't Want to Weep V
  • 1991: Wild Wild Wild V
  • 1991: Sunday Morning V
  • 1993: If You Want My Love V
  • 1998: Another Ship to Come
  • 2002: Don't You (Forget About Me) V
  • 2010: Made to Last V
  • 2015: My Son (Video)
  • 2016: Alles wird gut (Video Youtube)

Alben

  • 1981: U4 Live (Various, Mo mit Hallucination Company)
  • 1982: Vision (mit Hallucination Company)
  • 1985: Der Erzengel Novotny
  • 1988: Face of Love
  • 1991: Dancing with an Eskimo
  • 1993: Confession
  • 1994: Kuss der Spinnenfrau (Various)
  • 1996: Endlich Reich und Schön
  • 1998: Oil and Water
  • 2002: Leicht verstimmte Liebeslieder
  • 2003: Mo & The Sultans of Swing Live
  • 2006: The Dream of Love, Truth and Happyness - Instrumental
  • 2010: Hallelujah
  • 2016: Alles Wird Gut & Three Songs for My Son

TV Musik

  • 2000: Willkommen Österreich (ORF)
  • 2001: 100 Jahre ÖFB (ORF)
  • 2002: Tipp die Kulturwoche (ORF)
  • 2003: Schauplatz Österreich (ORF)
  • 2004: Song O4 (ORF)
  • 2004: Vizit (ORF)
  • 2005: Die Reportage (ATV)
  • 2006: Einer für Alle (ORF)
  • 2006: Vera (ORF)
  • 2007: Natur im Garten (ORF)
  • 2008: Kreuz und Quer (ORF)
  • 2009: Thema (ORF)
  • 2009: Weltjournal (ORF)
  • 2010: Harry's Liebste Hüttn (ORF)
  • 2010: 100 Jahre Simpl (ORF)
  • 2011: Was ich Glaube (ORF)
  • 2012: Hyundai Kabaretttage (ORF)
  • 2013: Auto Focus (ORF)
  • 2014: Erinnerungen (ORF)
  • 2015: Science Talk (ORF)
  • 2015: Erlesen (ORF)
  • Laufend: Text Aktuell - Klassik, Wetterblick,
  • Wetterpanorama Promotrailer (ORF/ZDF)

Film Musik

  • 1995: Bernhardiner und Katz (ORF/BR)
  • 1996: Lieselotte (ORF)
  • 1997: Ein Weihnachtsmärchen (RTL)
  • 1997/98: Die Bräute (ORF/BR)
  • 1999: Beastie Girl (Kino)
  • 2000: Albtraum einer Ehe (RTL)
  • 2002: Ich seh dich immer noch neben mir (RTL)
  • 2005: Die Ohrfeige (ORF/BR)
  • 2006: Kuckuckszeit (ARD)
  • 2009: Schlaflos in Oldenburg (ARD)
  • 2018: Elsie Slonim (ORF)
  • 2018: The Children of Zaatari (ORF)

Werbung

  • 1997: Mitsubischi Austria
  • 2000: Coca Cola Austria
  • 2003: Wundermann Deutschland
  • 2004: Alpenmilch Salzburg
  • 2005: Kurier
  • 2006: Gerngross
  • 2007: Winzer Krems
  • 2008: Wien Live
  • 2009: Hyundai Austria
  • 2010: Die Post
  • 2012: Raiffeisen
  • 2013: Schärdinger
  • 2015: Hofer Medical

Auszeichnungen


Privates

Als Höhepunkte seines Lebens bezeichnet Günter Mokesch die Geburt seiner Kinder Rosanna (1990) und Julian (2013), denen er seine neueste EP Alles wird Gut & 3 Songs for my Son gewidmet hat.[20]

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 austriancharts.at: Mo in den österreichischen Charts
  2. http://service.oeticket.com/rosen-fuer-guenter-mokesch/
  3. https://www.discogs.com/Mo-The-Gangsters-In-Love-Face-Of-Love/release/2009685
  4. https://www.discogs.com/de/Mo-The-Gangsters-In-Love-Liebe-Brot-Und-Tausend-K%C3%BCsse/release/7464357
  5. https://www.discogs.com/de/Mo-The-Gangsters-In-Love-Der-Erzengel-Novotny/release/1401537
  6. Rainer M. Kalchhauser, Günter „MO“ Mokesch: „Filmmusik mit Gefühl“. In: mo-music.com, abgerufen am 1. Mai 2018.
  7. Mo bei "links234.at"
  8. 1 2 Ö3: „Mo“ seit 30 Jahren solo, 24. April 2013
  9. Vienna Online: 30 Jahre Günter Mokesch: Jubiläumskonzert mit Andy Baum und Gregor Seberg im Wiener Metropol, 9. April 2013
  10. mo music: Künstlerische Laufbahn
  11. Kabarett & Comedy: Über uns
  12. 1 2 Wiener Zeitung: Was ein Musiker so treibt, 28. Mai 2012
  13. Veranstaltungen – Kulturszene Kottingbrunn. Abgerufen am 29. April 2018 (deutsch).
  14. http://www.kabarettundcomedy.com
  15. 1 2 imdb: Günther Mokesch: Awards
  16. http://www.andybaum.at/Videos.html
  17. https://www.youtube.com/watch?v=EyML7te58ho
  18. http://www.mo-music.com/programm/tini-kainrath-gunter-mo-mokesch-live-mit-band/
  19. http://service.oeticket.com/rosen-fuer-guenter-mokesch/
  20. https://www.qobuz.com/ie-en/album/alles-wird-gut-three-songs-for-my-son-mo/9008798214068