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vom 25.11.2016, aktuelle Version,

Niederösterreichische Landeskliniken-Holding

Die Niederösterreichische Landeskliniken-Holding ist der organisatorische Zusammenschluss der vom Land Niederösterreich betriebenen Krankenhäuser und Ausbildungsstandorten für Pflegepersonal.

Aufgabe

Die Niederösterreichische Landeskliniken-Holding mit Sitz in St. Pölten ist seit dem 1. Juli 2004 für die Führung und den Betrieb der Niederösterreichischen Landeskrankenanstalten zuständig.

Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem

  • die Aufrechterhaltung eines modernen medizinischen Standards,
  • eine optimale Pflege der Patienten und die
  • Schaffung moderner Strukturen.[1]

Rechtliche Stellung

Die Landeskliniken-Holding ist Bestandteil des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds NÖGUS, der zu diesem Zweck um einen dritten Aufgabenbereich erweitert wurde. Die Rechtsträgerschaft für die Landeskrankenanstalten liegt beim Land Niederösterreich.[2]

Spitäler

In den Spitälern der Niederösterreichischen Landesklinik-Holding werden rund 385.000 Patienten von ungefähr 19.900 Mitarbeitern (davon rund 3.400 Ärzte und 10.500 Mitarbeiter im Pflegebereich) versorgt. Das Land Niederösterreich ist der größte Spitalserhalter Österreichs.[3] Die LKNOE betreibt 27 Einrichtungen mit insgesamt 8.000 Betten.[4]

Landesklinikum Mostviertel Melk

Ausbildungsstätten

Über die Anzahl der Ausbildungsplätze an den jeweiligen Ausbildungsstätten liegen keine Informationen vor.

Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegeschulen

  • Amstetten
  • Baden
  • Hollabrunn
  • Horn
  • Mistelbach
  • Neunkirchen
  • Scheibbs
  • Stockerau
  • St. Pölten
  • Tulln
  • Wiener Neustadt
  • Zwettl

Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegeschulen

  • Mauer
  • Tulln

Schulen für den medizinisch-technischen Fachdienst

  • Gmünd
  • St. Pölten

Logistik

Im Jahr 2014 ging ein Logistikzentrum in Wiener Neustadt in Betrieb, die die sechs Krankenhäuser der Thermenregion, sowie Hainburg sowohl mit Verbrauchsmaterial als auch mit medizinischen Materialien versorgt.[5]

Kooperationen

Im Jahr 2016 wurde ein Abkommen mit Südmähren abgeschlossen, nachdem auch die Strahlentherapie des Krankenhauses Znaimbei Endometriose Niederösterreicherinnen zur Verfügung steht.[6]

  Commons: Niederösterreichische Landeskliniken-Holding  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Weblink: http://www.noe.gv.at/presse/pressedienst/pressearchiv/42020_1-juli-2004-12-59-landeskliniken-holding-nimmt-ab-heute-ihre-arbeit-auf.html
  2. Weblink: http://www.noe.gv.at/service/f/f1/Budget/voranschlag/2008/Budgetrede.pdf
  3. Weblink: http://www.noe.gv.at/presse/msg2007/2007-06-13_12-53-32.htm
  4. LKNOE Organisation
  5. Neues Logistikzentrum für Spitäler auf ORF vom 7. Mai 2014 abgerufen am 8. Mai 2014
  6. „Grenzenlose“ Behandlung bei Endometriose auf ORF vom 24. November 2016 abgerufen am 25. November 2016