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vom 19.02.2017, aktuelle Version,

Niki Stajković

Nikola „Niki“ Stajković (* 1. März 1959 in Salzburg; † 17. Februar 2017 in Hallein) war ein österreichischer Wasserspringer, der zwischen 1972 und 1992 aktiv an nationalen und internationalen Wettkämpfen sowie an den Olympischen Spielen teilgenommen hat.

Niki Stajković war ein erfolgreicher Allroundsportler. Gezielt gefördert wurde seine Wasserspringer-Karriere von Vater Vlado, der den jungen Niki schon als Dreijährigen regelmäßig trainierte. Mit fünf Jahren sprang er erstmals vom Zehnmeterturm.

Der Salzburger war nicht nur ein guter Wasserspringer, sondern auch ein guter Schwimmer und Skifahrer. Ein Husarenstück liefert er als Zehnjähriger bei den Österreichischen Meisterschaften: Erst gewann er das Springen vom Turm, dann hastete er zum Start des Schwimmbewerbes über 50 Meter Delphin und holte auch dort die Goldmedaille. Bereits mit 13 Jahren nahm er an seinen ersten Olympischen Spielen teil.

1972 wurde er in München als Wunderkind gepriesen. Immerhin erreichte er den beachtlichen 18. Platz. 1977 absolvierte Stajković das Musische Gymnasium Salzburg mit Matura (Abitur). Anschließend kehrte er Salzburg den Rücken und trainierte und studierte in den USA. 1981 gewann Stajković EM-Bronze vom Dreimeterbrett sowie 1987 EM-Silber, ebenfalls vom Dreimeterbrett. Bei den Olympischen Sommerspielen 1980 erreichte er den 8. Platz.

Größte Erfolge: fünf Olympia-Teilnahmen: 1972 München (18. Turmspringen), 1976 Montréal (12. Turmspringen), 1980 Moskau (7. Turmspringen, 12. 3-m-Brett), 1988 Seoul (9. 3-m-Brett), 1992 Barcelona (22. 3-m-Brett)

  • EM: Vizeeuropameister 1987 Straßburg und EM-Dritter 1981 (3-m-Brett)
  • WM: Fünfter 1986 (3-m-Brett)
  • Weltcup: Zweiter 1981 und 1983 (3-m-Brett)
  • Jugend-EM: Gold 1971 und 1973 (Turm)

Nach seiner Sportler-Karriere entdeckte er auf Hawaii das Surfen für sich, wo er auch eine Ferienwohnung vermietete. In den letzten Jahren leitete er die Red Bull Cliff Diving Tour sportlich.[1]

Niki Stajković starb am 17. Februar 2017 bei einem Schwimmtraining im Universitäts- und Landessportzentrum Hallein-Rif unbeobachtet im Schwimmbecken. Seine 28-jährige Frau hatte das Becken schon zuvor verlassen. Einer Schwimmgruppe Kinder fiel er leblos im Wasser treibend auf. Reanimationsversuche blieben erfolglos, die Polizei vermutet Herzversagen als Todesursache.[1][2][3]

Einzelnachweise

  1. 1 2 Ex-Wasserspringer Stajkovic starb bei Training. orf.at, 18. Februar 2017