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vom 27.12.2018, aktuelle Version,

Nikolas Vogel

Nikolas Vogel (* 9. März 1967 in Wien; † 28. Juni 1991 in Ljubljana, Slowenien), auch Nik Vogel genannt, war ein österreichischer Schauspieler und Fotograf.

Leben

Nikolas Vogel war der Sohn der Schauspielerin Gertraud Jesserer und des Schauspielers Peter Vogel und der Enkel des Schauspielers Rudolf Vogel.

Seine ersten Filmrollen spielte er als Jugendlicher in Filmen des österreichischen Regisseurs Walter Bannert. In den späten 1980er-Jahren führte ihn sein Weg als freiberuflicher Pressefotograf in die damaligen Krisengebiete der Welt. Er fotografierte im Nordirlandkonflikt, im Krieg in Afghanistan und schließlich in den Umstürzen auf dem Balkan während des Zerfalls des Ostblocks. Sein letzter Film, Requiem für Dominic, eine Spieldokumentation von Robert Dornhelm, zeigt Nik Vogel auf dem Weg nach Rumänien in den Wirren nach dem Sturz des Diktators Nicolae Ceaușescu.

Er starb als Kriegsberichterstatter (Kamera) während des 10-Tage-Krieges in Slowenien bei einem Bombardement am Flughafen von Ljubljana (gemeinsam mit Norbert Werner, seinem Fahrer).[1] Während der Feier anlässlich des endgültigen Beitritts Sloweniens zum Schengen-Raum im Jahr 2008 gedachte Premierminister Janez Janša auf dem Flugfeld von Ljubljana der beiden Toten.[2][3]

Filmografie

  • 1981: Was kostet der Sieg? – Regie: Walter Bannert
  • 1982: Die Erben – Regie: Walter Bannert
  • 1984: Herzklopfen – Regie: Walter Bannert
  • 1986: Bibos Männer – Regie: Klaus Lemke
  • 1987: Das Wasser des Lebens (O živej vode) – Regie: Ivan Balaďa
  • 1989: Eurocops: Stolpersteine – Regie: Walter Bannert
  • 1990: Requiem für Dominic – Regie: Robert Dornhelm

Einzelnachweise

  1. Focus online (3. Januar 1994): Kriegsreporter - Die Zeugen des Grauens
  2. Address by the Slovenian Prime Minister and the President of the European Council Janez Janša on the occasion of the abolition of internal air border controls and the definitive entry of the Republic of Slovenia into the Schengen area
  3. Prime Minister Janez Janša proclaims the single Schengen area one of the foundations of freedom, cooperation and progress in the European Union. Website des Premierministers, 31. März 2008 (Memento vom 5. August 2012 im Webarchiv archive.is).