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vom 18.12.2016, aktuelle Version,

Nikolaus Glattauer

Nikolaus Glattauer 2010

Nikolaus (Niki) Glattauer (* 1. Januar 1959 in Zürich) lebt als Buchautor und Lehrer in Wien. Er ist Vater zweier Schulkinder. Sein jüngerer Bruder Daniel Glattauer ist Schriftsteller.

Leben und Wirken

Glattauer wurde als Sohn österreichischer Eltern, die vorübergehend in der Schweiz arbeiteten, geboren. 1960 zog die Familie nach Wien, wo Glattauer aufwuchs.[1] Er ist Lehrer, Kolumnist und Buchautor in Wien. Für die Tageszeitung Kurier verfasst er wöchentlich die Kolumne Schule – und der Rest des Lebens. Bis Mitte der 1990er Jahre war er – wie sein Vater Herbert O. Glattauer – Journalist unter anderem für Die Presse, Kronen Zeitung, Arbeiter-Zeitung und News, dort zuletzt in der Funktion eines stellvertretenden Chefredakteurs.

Im zweiten Bildungsweg ließ sich Glattauer zunächst zum Hauptschullehrer, danach berufsbegleitend auch zum Lehrer für Sonderpädagogik ausbilden und begann 1998, nach 17 Berufsjahren als Journalist, an Wiener Schulen zu unterrichten.

Seine Sachbücher Der engagierte Lehrer und seine Feinde – zur Lage in Österreichs Schulen und Die PISA-Lüge – Wie unsere Schule wirklich besser wird wurden Bestseller. Für sein Kinderbuch Schlaf gut, Susi! – Schlaf gut, schlaf! wurde er mit der Aufnahme in die Kollektion zum Kinder- und Jugendbuchpreis 2010 ausgezeichnet.

Glattauer war von 2012 bis zum Frühjahr 2015 Juror beim Literaturpreis „Ohrenschmaus“ für Menschen mit Lernschwierigkeiten; er musste die Mitarbeit dann wegen Überlastung aufgeben.

2013 brachte er seinen bisher erfolgreichsten Roman heraus. Das Buch Mitteilungsheft: Leider hat Lukas …, eine unter dem Motto Eltern gegen Lehrer – das ist Brutalität! stehende Satire auf die Schule von heute, war fünf Monate lang in der offiziellen Bestsellerliste des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels (HVB) und wurde 2014 mit dem Buchliebling in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet.[2] 2015 brachte Glattauer als Fortsetzung Leider hat Lukas schon wieder … heraus.

Publikationen

Einzelnachweise

  1. Verschleierte Mütter schicke ich weg. Abgerufen am 04. September 2016.
  2. Die Buchlieblinge 2014. Abgerufen am 21. Mai 2015.