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vom 24.04.2020, aktuelle Version,

Nikolaus Haufler

Nikolaus Haufler im Juni 2011.

Nikolaus Haufler (* 10. Dezember 1984 in Tscheljabinsk, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Unternehmer. Von 2011 bis 2015 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.

Leben und Wirken

Nikolaus Haufler wurde 1984 in Tscheljabinsk (Russland, südlicher Ural) geboren. Sein Vater ist als Nachkomme von Krimdeutschen geboren, die im 19. Jahrhundert aus der Region Stuttgart an das Schwarze Meer ausgewandert waren; seine Mutter ist Russin. Seit 1995 lebt er in Hamburg. Dort legte er 2003 das Abitur am Gymnasium Hamm ab und war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Studium an der Fachhochschule Wedel schloss er 2007 als Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (FH) ab. Nikolaus Haufler ist evangelischer Konfession und mit der Bundesgeschäftsführerin der Jungen Union Deutschlands, Antonia Haufler, verheiratet.[1]

2001 trat Nikolaus Haufler in die Junge Union und die CDU Hamburg ein. Ab 2004 war er zugewählter Bürger in Fachausschüssen der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und Kreisvorsitzender der Jungen Union Hamburg-Mitte. Von 2008 bis 2011 war er Bezirksabgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und dort Fraktionssprecher im Jugendhilfeausschuss sowie im Haushaltsausschuss. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 wurde er auf Platz 50 der Landesliste stehend in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt.

2008 lud Nikolaus Haufler als Vorsitzender der Jungen Union Hamburg-Mitte den Mitbegründer einer unter Rechtsextremismusverdacht stehenden Burschenschaft, Felix Menzel, als Referenten zu einer Veranstaltung der CDU-Jugendorganisation ein. 2009 scheiterte Haufler auf einer Mitgliederversammlung mit seiner Kandidatur um den Landesvorsitz der Jungen Union Hamburg gegen den gemäßigteren Jan Meyer aus dem Kreisverband Eimsbüttel mit 112 zu 159 Stimmen.[2]

Im November 2011 startete Nikolaus Haufler eine Unterschriftensammlung mit der Absicht, das seit September 2011 geltende Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln des Hamburger Verkehrsverbundes zu kippen. Die Initiative „Gegen Bevormundung im HVV – Für das Feierabendbier“ beabsichtigte, bis März 2012 mehr als 10.000 Unterschriften zu sammeln, um ein Volksbegehren zu erwirken.[3] Die Unterschriftslisten wurden nicht abgegeben.[4]

Bei der Bürgerschaftswahl 2015 kandidierte Nikolaus Haufler auf Platz 23 der Landesliste, verlor jedoch sein Mandat. Seitdem gehört er weiterhin dem Landesvorstand der CDU-Hamburgs als kooptiertes Mitglied an.[5] Zudem ist er weiterhin als Beisitzer im Hamburger Landesvorstand der Jungen Union aktiv.[6]

Seit April 2019 ist Haufler Gründer und Geschäftsführer des Startups "Wetterheld", das Versicherungen gegen Wettereinflüsse für kleine und mittlere Unternehmen anbietet.[7][8]

Commons: Nikolaus Haufler  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. https://www.bild.de/regional/hamburg/bild-kolumnen/warum-der-cdu-chef-am-flughafen-gefilzt-wurde-56378782.bild.html
  2. Jan Meyer neuer Landesvorsitzender der Jungen Union. In: Welt Online, 30. März 2009. Abgerufen am 25. Juni 2011.
  3. Florian Hanauer und André Zand-Vakili: Die ominöse 31 - Wahlzettel hilft Außenseitern. In: Welt Online, 23. Februar 2011. Abgerufen am 25. Juni 2011.
  4. Übersicht der Volksabstimmungen in Hamburg seit 1997. Behörde für Inneres und Sport – Landeswahlamt, Stand: 4. Juli 2018 (hamburg.de, PDF, 89,7 kB).
  5. Der Landesvorstand - CDU Hamburg. Abgerufen am 9. September 2017.
  6. Landesvorstand « JU Hamburg. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 10. September 2017; abgerufen am 9. September 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/juhamburg.de
  7. Impressum. In: Wetterheld Insurance. Abgerufen am 7. September 2019.
  8. Wetterheld Beteiligungs GmbH, Hamburg. Abgerufen am 7. September 2019.