Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 27.03.2020, aktuelle Version,

Norah Jones

Norah Jones 2010 in Rotterdam

Norah Jones (* 30. März 1979 als Geethali Norah Jones Shankar[1] in Brooklyn, New York) ist eine US-amerikanische Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin, Songwriterin, Schauspielerin und mehrfache Grammy-Preisträgerin.

Leben

Norah Jones 2007 in Cannes

Norah Jones ist die Tochter von Susan Jones und Ravi Shankar. Anoushka Shankar ist ihre Halbschwester. Im Alter von vier Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Grapevine (Texas), eine Vorstadt von Dallas. Zwei Jahre später nahm sie Klavierunterricht, für einige Zeit spielte sie auch Saxophon und Trompete. Mit 15 Jahren schrieb sie sich an der "Booker T. Washington High School for the Performing and Visual Arts" ein, an der auch Erykah Badu und Roy Hargrove ihren Abschluss machten. Bereits während ihrer Schulzeit erhielt sie einige Preise für ihren Gesang und ihre Kompositionen. Sie änderte mit 16 Jahren und mit der Erlaubnis ihres Vaters ihren Namen. Nach der High School ging Jones 1997 an die für ihren guten Musikunterricht bekannte University of North Texas und studierte dort Jazzpiano. Nebenbei sang sie in der Band Laszlo.

1999 zog sie nach New York und trat regelmäßig mit der Funk-Band Wax Poetic um İlhan Erşahin auf. Doch bald gründete sie mit Jesse Harris, Lee Alexander und Dan Rieser ihre eigene Band. Im Oktober 2000 nahmen sie einige Demobänder für Blue Note Records auf und im Januar 2001 unterzeichneten sie dort einen Vertrag. Jones nahm für Charles Hunters Album Songs from the Analog Playground zwei Lieder auf: More Than This von Roxy Music und Day Is Done von Nick Drake.

2003 erhielt sie für ihr von Arif Mardin produziertes Album Come Away with Me fünf Grammys. Dadurch wurde sie einem breiteren Publikum bekannt. Ein Jahr später erschien das Album Feels Like Home. 2006 brachte sie mit ihrer Band The Little Willies ein gleichnamiges Album heraus.

Am 26. Januar 2007 erschien ihr Album Not Too Late. Im selben Jahr gab sie mit dem Part der Elizabeth in My Blueberry Nights, dem US-amerikanischen Roadmovie des Hongkonger Regisseurs Wong Kar-wai, ihr Debüt als Schauspielerin. Der Film eröffnete am 16. Mai 2007 die 60. Filmfestspiele von Cannes.

Am 13. November 2009 erschien ihr viertes Studioalbum mit dem Titel The Fall. Im November 2010 folgte das Album  Featuring und im April 2012 das Album Little Broken Hearts, das von Danger Mouse produziert wurde. Zu dessen in Kooperation mit Daniele Luppi produziertem Album Rome hatte sie 2011 bereits für einige Stücke mit ihrer Stimme beigetragen. Ihr sechstes Studioalbum Day Breaks wurde im Oktober 2016 veröffentlicht.

Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne (* 2014 und 2016).[2][3]

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
2002 Come Away with Me
Blue Note
DE2
Fünffachgold
×5
Fünffachgold

(141 Wo.)DE
AT2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(101 Wo.)AT
CH2
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(133 Wo.)CH
UK1
Achtfachplatin
×8
Achtfachplatin

(152 Wo.)UK
US1
Diamant
Diamant

(164 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2002
Verkäufe: + 19.670.000
2004 Feels Like Home
Blue Note
DE1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(64 Wo.)DE
AT1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(53 Wo.)AT
CH1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(62 Wo.)CH
UK1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(48 Wo.)UK
US1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(71 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2004
Verkäufe: + 9.110.000
2007 Not Too Late
Blue Note, EMI
DE1
Platin
Platin

(32 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(22 Wo.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(34 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(13 Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(34 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2007
Verkäufe: + 3.457.500
2009 The Fall
Blue Note, EMI
DE3
Gold
Gold

(17 Wo.)DE
AT3
Gold
Gold

(25 Wo.)AT
CH1
(22 Wo.)CH
UK24
Gold
Gold

(6 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. November 2009
Verkäufe: + 1.670.500
2012 Little Broken Hearts
Blue Note, EMI
DE3
(13 Wo.)DE
AT1
(17 Wo.)AT
CH1
(21 Wo.)CH
UK4
(4 Wo.)UK
US2
(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. April 2012
Verkäufe: + 105.000
2016 Day Breaks
Blue Note
DE3
(14 Wo.)DE
AT2
Platin
Platin

(16 Wo.)AT
CH1
(14 Wo.)CH
UK9
(4 Wo.)UK
US2
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2016
Verkäufe: + 85.000
2019 Begin Again
Blue Note
DE35
(2 Wo.)DE
AT31
(2 Wo.)AT
CH11
(5 Wo.)CH
US164
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 12. April 2019

Künstlerauszeichnungen

Norah Jones hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter die folgenden Grammy Awards:

  • 2003: Best Pop Vocal Album – Come Away with Me
  • 2003: Album of the Year – Come Away with Me
  • 2003: Best Engineered Album, Non-Classical – Come Away with Me
  • 2003: Record of the Year – Don’t Know Why
  • 2003: Best Female Pop Vocal Performance – Don’t Know Why
  • 2003: Song Of The Year – Don’t Know Why
  • 2003: Best New Artist
  • 2005: Best Pop Collaboration with Vocals – Here We Go Again (mit Ray Charles)
  • 2005: Best Female Pop Vocal Performance – Sunrise
  • 2005: Record of the Year – Here We Go Again (mit Ray Charles)

Filmografie

Gastauftritte

Quellen

  1. Thomas J. Dilworth: What’s Next for Norah Jones? In: ABC News. American Broadcasting Company, 6. Juli 2007, abgerufen am 15. Oktober 2016 (englisch).
  2. Derrick Bryson Taylor: Private Norah Jones Spotted with Baby Boy. In: Page Six. 30. September 2014.
  3. Rachel McRady: Norah Jones Gives Birth to Her Second Child!. In: Entertainment Tonight. 7. Juli 2016. Abgerufen am 8. Juli 2016.
  4. arte, Senderinfos zum Film, Link zur mediathek
Commons: Norah Jones  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien