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vom 03.09.2024, aktuelle Version,

Otto Moritz von Vegesack

Otto Moritz Freiherr von Vegesack (* 7. Julijul. / 19. Juli 1807greg. in Riga;[1]3. Märzjul. / 15. März 1874greg. in Hamburg) war ein russischer Diplomat.

Leben

Familienwappen

Otto Moritz gehörte dem deutschbaltischen Adelsgeschlecht von Vegesack an. Seine Eltern waren der livländische Ritterschaftssekretär Ernst Moritz von Vegesack (1773–1816) und dessen Frau Karoline Elisabeth, geb. Kroeger.

Vegesack besuchte das Gouvernements-Gymnasium in Riga, legte dort 1825 das Abitur an und studierte anschließend (bis 1828) Rechtswissenschaften an der Kaiserlichen Universität Dorpat. 1832 trat er in den diplomatischen Dienst des Russischen Kaiserreiches ein. Nach beruflichen Stationen als Gesandtschaftssekretär in Athen, Berlin und München (1850–1864) diente er ab 1864 als Geschäftsträger und ab 1866 als Ministerresident bei den drei freien Hansestädten Hamburg, Bremen und Lübeck. Außerdem war er im Großherzogtum Oldenburg und im Herzogtum Braunschweig akkreditiert.[1][2] 1873 wurde Vegesack zum Geheimen Rat ernannt.[3]

Otto Moritz von Vegesack starb 1874 im Amt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Vegesack, Otto Moritz von in der Erik Amburger-Datenbank des Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
  2. Erik Amburger: Geschichte der Behördenorganisation Russlands. Von Peter dem Grossen bis 1917. E.J. Brill, Leiden 1966; darin das Kapitel „Die ständigen diplomatischen Vertreter im Ausland“, S. 440–464.
  3. Baltische Historische Kommission (Hrsg.): Eintrag zu Vegesack, Otto Moritz v.. In: BBLD – Baltisches biografisches Lexikon digital
Vorgänger Amt Nachfolger
Christian Milanowitsch Kudrjawizki Russischer Gesandter bei den Hansestädten
1864–1874
Carl von Hoeltzke

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Wappen der von Vegesack http://personen.digitale-sammlungen.de/baltlex/Blatt_bsb00000445,00234.html?prozent= Carl Arvid von Klingspor: Baltisches Wappenbuch. Wappen sämmtlicher, den Ritterschaften von Livland, Estland, Kurland und Oesel zugehöriger Adelsgeschlechter, Stockholm 1882 - S. 122 Adolf Matthias Hildebrandt
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