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vom 30.05.2018, aktuelle Version,

Otto von Lutterotti

Otto Ritter von Lutterotti, vollständig Otto Ritter von Lutterotti zu Gazzolis und Langenthal, (* 14. Januar 1909 in Innsbruck; † 15. August 1991 in Rom) war ein österreichischer Kunsthistoriker.

Leben

Otto von Lutterotti stammt aus der alten Tiroler Adelsfamilie Lutterotti und studierte Kunstgeschichte in Innsbruck, München und Wien. 1934 wurde er in Innsbruck bei Heinrich Hammer promoviert. Im Anschluss machte er ein unbesoldetes Museumspraktikum in München und begann mit der Vorbereitung einer Monographie zu Joseph Anton Koch, die 1940 erschien. 1936 bis 1939 war er Assistent bei Hermann Egger an der Universität Graz. Anschließend war er Assistent bei Heinrich Hammer an der Universität Innsbruck, wo er 1942 für Geschichte der Moderne Kunst habilitiert wurde, 1943/44 wurde er „auf Grund seiner österreichischen Haltung“ entlassen. Von 1945 bis 1979 war er Professor für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck.

Literatur

  • Gerhard Oberkofler: Die geschichtlichen Fächer an der Philosophischen Fakultät der Universität Innsbruck 1850–1945. Österreichische Kommissionsbuchhanlung, Innsbruck 1969, S. 215 Abb. 40 (Foto).
  • Festschrift Otto R. v. Lutterotti zum 14. Januar 1974. Innsbruck 1973.
  • Magdalena Bushart: Herman-Walther Freys kunsthistorische Netzwerke. In: Michael Custodis (Hrsg.): Herman-Walther Frey: Ministerialrat, Wissenschaftler, Netzwerker. Waxmann, Münster 2014, ISBN 978-3-8309-3107-2, S. 75.