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vom 03.02.2020, aktuelle Version,

Petri Matikainen

Finnland    Petri Matikainen
Geburtsdatum 7. Januar 1967
Geburtsort Savonlinna, Finnland
Größe 184 cm
Gewicht 85 kg
Position Verteidiger
Schusshand Links
Draft
NHL Entry Draft 1985, 7. Runde, 140. Position
Buffalo Sabres
Karrierestationen
bis 1985 SaPKo Savonlinna
1985–1987 Oshawa Generals
1987–1989 Tappara Tampere
1989–1994 Jokipojat
1994–1996 KalPa Kuopio
1996–1997 Berlin Capitals
1997–1999 EC KAC
Finnland    Petri Matikainen
Trainerstationen
2004–2005 Pelicans
2005–2007 Espoo Blues (Co-Trainer)
2007–2011 Espoo Blues
2011–2012 HIFK
2012–2014 Avangard Omsk
2014 Graz 99ers
2014–2015 HC Slovan Bratislava
2015–2018 Pelicans
seit 2018 EC KAC

Petri Matikainen (* 7. Januar 1967 in Savonlinna) ist ein ehemaliger finnischer Eishockeyspieler und jetziger -trainer, der seit Mai 2018 als Cheftrainer beim EC KAC in der Erste Bank Eishockey Liga unter Vertrag steht.

Karriere

Als Spieler

Petri Matikainen begann seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt in der Nachwuchsabteilung von SaPKo Savonlinna, für dessen Profimannschaft er in der Saison 1984/85 sein Debüt in der I-divisioona, der zweiten finnischen Spielklasse, gab. Anschließend verbrachte der Verteidiger zwei Jahre lang bei den Oshawa Generals in der kanadischen Juniorenliga Ontario Hockey League. Mit Oshawa gewann er 1987 den J. Ross Robertson Cup, den Meistertitel der OHL. Daraufhin kehrte er in seine finnische Heimat zurück, wo er einen Vertrag beim Spitzenteam Tappara Tampere aus der SM-liiga erhielt. Mit Tappara gewann er in der Saison 1987/88 auf Anhieb den finnischen Meistertitel. Im gleichen Jahr belegte er mit seiner Mannschaft auf europäischer Ebene den dritten Platz im Europapokal. Von 1989 bis 1994 spielte er für Jokipojat in der ersten und zweiten finnischen Spielklasse. Anschließend stand er in zwei Jahren für KalPa Kuopio in der SM-liiga auf dem Eis. Zur Saison 1996/97 wurde der Linksschütze von den Berlin Capitals aus der Deutschen Eishockey Liga verpflichtet. Dort begann er auch die folgende Spielzeit, ehe er sich zur Mitte der Saison dem EC KAC aus der Österreichischen Eishockey-Liga anschloss. Mit dem Team wurde er am Saisonende Vizemeister und belegte mit der Mannschaft den zweiten Platz in der Alpenliga. In der Saison 1998/99 wurde er erneut Vizemeister mit dem EC KAC, ehe er im Alter von 32 Jahren seine aktive Karriere beendete.

International

Für Finnland nahm Matikainen an den U20-Junioren-Weltmeisterschaften 1986 und 1987 teil. Bei der U20-WM 1987 wurde er mit seiner Mannschaft Weltmeister.

Als Trainer

In der Saison 2003/04 startete Matikainen seine Karriere als Eishockeytrainer. Als Chefcoach betreute er die U20-Junioren der Pelicans Lahti, deren Profimannschaft er in der Saison 2004/05 in der SM-liiga betreute. Von 2005 bis 2007 war er Assistenztrainer der Espoo Blues aus der SM-liiga. Anschließend war er vier Jahre lang als Cheftrainer für die Mannschaft tätig und führte diese in den Spielzeiten 2007/08 und 2010/11 als Außenseiter jeweils zur Vizemeisterschaft. Dafür erhielt er in beiden Spielzeiten die Kalevi-Numminen-Trophäe als Trainer des Jahres der SM-liiga.

Parallel zu seiner Trainerlaufbahn im Vereinsbereich, war Matikainen in den Jahren 2004, 2005 und 2007 als Assistenztrainer der finnischen U20-Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften tätig. Bei der Weltmeisterschaft 2011 wurde er mit der Seniorennationalmannschaft Finnlands als Co-Trainer Weltmeister.

Zur Saison 2011/12 wurde der Finne vom amtierenden Meister HIFK Helsinki als Cheftrainer verpflichtet. Ab 2012 fungierte er als Cheftrainer beim HK Awangard Omsk, ehe er nach sechs Spielen der Saison 2013/14 entlassen wurde.[1] Ende Oktober 2013 wurde Matikainen Cheftrainer bei den EC Graz 99ers und damit Nachfolger von Mario Richer.[2]

Ab September 2014 war er Cheftrainer beim HC Slovan Bratislava.[3] Danach war er drei Jahre als Cheftrainer der Pelicans tätig.

Im Mai 2018 nahm ihn der österreichische Rekordmeister EC KAC unter Vertrag steht, für den er schon als Spieler tätig war.

Erfolge und Auszeichnungen

Als Spieler

  • 1998 2. Platz Alpenliga mit dem EC KAC
  • 1998 Österreichischer Vizemeister mit dem EC KAC
  • 1999 Österreichischer Vizemeister mit dem EC KAC

Als Trainer

  • 2011 Kalevi-Numminen-Trophäe
  • 2011 Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft (als Assistenztrainer)
  • 2019 Österreichischer Meister mit dem EC KAC

Karrierestatistik

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1984/85 Savonlinnan Pallokerho I-divisioona 31 1 2 3 43
1985/86 Oshawa Generals OHL 53 14 42 56 27 6 1 4 5 13
1986/87 Oshawa Generals OHL 50 8 34 42 53 21 2 12 14 36
1987 Oshawa Generals Memorial Cup 4 2 0 2 4
1987/88 Tappara SM-liiga 41 5 1 6 58 10 0 2 2 4
1988/89 Tappara SM-liiga 44 4 13 17 32 8 0 0 0 10
1989/90 Jokipojat SM-liiga 44 6 8 14 34 3 0 1 1 6
1990/91 Jokipojat I-divisioona 43 16 25 41 35
1991/92 Jokipojat SM-liiga 42 4 8 12 38 5 3 1 4 10
1992/93 Jokipojat I-divisioona 42 20 21 41 51 6 3 2 5 2
1993/94 Jokipojat I-divisioona 45 13 41 54 46 5 3 1 4 6
1994/95 Kalevan Pallo SM-liiga 49 5 13 18 40 3 1 0 1 12
1995/96 Kalevan Pallo SM-liiga 50 5 11 16 36
1996/97 Berlin Capitals DEL 44 4 7 11 63 4 0 0 0 8
1997/98 Berlin Capitals DEL 24 0 8 8 14
1997/981 EC KAC ÖEHL 26 2 2 4 77
1998/991 EC KAC ÖEHL 50 4 10 14 102
ÖEHL gesamt 76 6 12 18 179
DEL gesamt 68 4 15 19 77 4 0 0 0 8
I-divisioona gesamt 161 50 89 139 175 11 6 3 9 8
SM-liiga gesamt 270 29 54 83 238 29 4 4 8 42
OHL gesamt 103 22 76 98 80 27 3 16 19 49

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

1 Playoff-Statistiken sind in den Regular Season-Statistiken enthalten

Einzelnachweise

  1. eurohockey.com, Avangard fires coach Petri Matikainen, 17 Sept. 2013
  2. Eishockey News, Hire and Fire: Petri Matikainen übernimmt Trainerjob von Mario Richer bei den Graz 99ers, 25. Oktober 2013
  3. Einstand mißglückt: Petri Matikainen kann Slovans Misere nicht beheben. Eishockey News, 25. September 2014, abgerufen am 14. Mai 2018.