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vom 15.11.2017, aktuelle Version,

Pfarrkirche Eichkögl

Pfarrkirche Mariä Heimsuchung

Die römisch-katholische Pfarrkirche Eichkögl und Wallfahrtskirche Klein-Mariazell steht in der Gemeinde Eichkögl in der Steiermark. Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung (2. Juli) gehört zum Dekanat Feldbach in der Diözese Graz-Seckau. Das Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

1828 pflanzte das Kind Theresia Payer eine Birke und befestigte daran ein Bild der Gnadenmutter, das sie von einer Wallfahrt mit nach Hause genommen hatte. Später ehelichte sie Anton Kobald, den Besitzer eines Gasthauses. 1852 erkrankte der Mann an einer Lungentzündung. Er gelobte, im Falle seiner Gesundung, anstelle des einfachen Bildstockes eine Kapelle zu errichten. Nach seiner Genesung wurde die Kapelle erbaut, und am 29. September 1853, dem Fest vom hl. Erzengel Michael, als Kapelle Klein-Mariazell geweiht. Bedingt durch das zunehmende Wallfahreraufkommen, beschloss das kinderlose Ehepaar den Bau einer Kirche, welche von 1883 bis 1890 im neubarocken Stil errichtet wurde. Die Weihe der Kirche mit Fürstbischof Johann Baptist Zwerger erfolgte am 14. Juni 1890. Zum 1. Jänner 1926 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.

Ausstattung

Der Gnadenaltar

Der Gnadenaltar aus der ehemaligen Kapelle ist jenem der Basilika von Mariazell nachempfunden.

Wallfahrtskirche

Es gibt jeden 13. Tag des Monats eine Dekanatswallfahrt zur Wallfahrtskirche. Ein gekennzeichneter Pilgerweg führt von Eichkögl nach Mariazell. Die Kirche verfügt über einen Ausstellungsraum, die sogenannte „kleine Schatzkammer“, wo Ausstellungsstücke die Geschichte des Wallfahrtsortes zeigen.

Literatur

  • Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung. Klein-Mariazell am Eichkögl. Kirchenführer, Christliche Kunststätten Österreichs, Nr. 461, Verlag St. Peter, Salzburg 2006.
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