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vom 22.10.2017, aktuelle Version,

Pfarrkirche Fehring

vom Hauptplatz gesehen

Die Pfarrkirche Fehring hl. Josef ist eine römisch-katholische Kirche in der Stadt Fehring in der Steiermark.

Geschichte

Die Pfarre Fehring wird erstmals am 25. März 1305 in einer Urkunde des Berthold von Emmerberg als Vikariatspfarre von Riegersburg erwähnt. Die „alte“ Kirche von 1411 trug den Namen Maria im Dorn. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche nach kriegerischen Auseinandersetzungen mit einer Befestigungsanlage, dem so genannten Fehringer Tabor umgeben. 1716 wurde ein Neubau der Kirche begonnen, der 1765 geweiht wurde. Die Jahreszahl 1723 am Eingang der Kirche bezieht sich auf die Errichtung des Langhauses.

Im Zweiten Weltkrieg brannte der Kirchturm und die Kuppel stürzte ein, während das Langhaus bis auf Einschüsse unbeschädigt blieb. Die größte der fünf Glocken stürzte ebenfalls ab, blieb aber unbeschädigt. 1952 wurde der Wiederaufbau gefeiert. 1960 wurden vier neue Glocken angeschafft, 1979 eine neue Orgel geweiht.

Architektur und Innenausstattung

Die barocke Kirche von 1716 wurde in Nord-Südausrichtung erbaut. Der Chor der gotischen (ost-west ausgerichteten) Vorgängerkirche ist als Kapelle erhalten. Der Bau ist eine dreischiffige Hallenkirche mit Kreuzgratgewölben und Gurten über Pilastern, im Norden der eingezogene Chor mit Dreiachtelschluss und an der Südfassade der vorgestellte Glockenturm mit barocker Zwiebelhaube, erbaut 1732 von Andreas Stengg. Das steile Satteldach der Kirche ist mit Ziegeln gedeckt.

Das Altarblatt zeigt den sterbenden Josef und stammt vom Tiroler Ignazius Kern (1728). Die Seitenaltäre sind dem hl. Johannes Nepomuk und dem hl. Florian geweiht. Franz Mikschowsky hat 1949 die hl. Dreifaltigkeit am Triumphbogen gemalt.

Die historistische Kanzel (um 1890) mit einem aufwändigen Schalldeckel ist dem Stil der Barockaltäre der Kirche angepasst. Die vier farbig gefassten Reliefs der Kanzel zeigen die vier Evangelisten. Die farbenprächtigen, naiven Kreuzwegbilder wurden von Basilia Güth, ehemalige Äbtissin der Abtei Pertlstein, gemalt. [1]

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Einzelnachweise

  1. Abbildungen