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vom 28.06.2017, aktuelle Version,

Pfarrkirche Krems-Lerchenfeld

Pfarrkirche Krems-Lerchenfeld
Innenansicht

Die Pfarrkirche Krems-Lerchenfeld steht im Stadtteil Lerchenfend in der Stadt Krems an der Donau in Niederösterreich. Die römisch-katholische Pfarrkirche Maria Königin und hl. Severin gehört zum Dekanat Krems in der Diözese St. Pölten. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Die von 1954 bis 1959[1] von Architekt Julius Bergmann (1896–1969, aus Perchtoldsdorf) errichtete Pfarrkirche hl. Maria Königin des Weltalls (hl. Severin, hl. Theresia vom Kinde Jesu) ist ein kubisch geschlossener Bau über rechteckigem Grundriss mit eingezogenem, quadratischem, durchfenstertem Chor. Ihre in Naturstein ausgeführte Fassade ist in der Mitte turmartig überhöht und übergiebelt. Die dreibogig geöffneten Vorhalle verfügt über vier, aus farbigem Stein gefertigte und mit „H.Bauch 1964“ bezeichnete Mosaike mit den Evangelistensymbolen. Dahinter liegt ein weiter Saalraum mit Balkendecke, der durch Nischen und Blendbögen gegliedert ist. Darin befindet sich unter anderem eine hallenartige, pfeilergestützte Orgelempore. Auf dem Mosaik an der Chorwand ist die hl. Maria als Königin des Weltalls dargestellt. Die Fenster der Kirche sind aus Buntglas angefertigt.

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Einzelnachweise

  1. Otmar Lowitzer: Kirchenbauten in Österreich 1945–1970. Wien 2007. S. 62.