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vom 30.09.2017, aktuelle Version,

Pfarrkirche Waldhausen im Strudengau

Pfarrkirche Waldhausen
Altar

Die Pfarrkirche Waldhausen im Strudengau steht in der Gemeinde Waldhausen im Strudengau im unteren Mühlviertel in Oberösterreich. Die römisch-katholische Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer gehört zum Dekanat Grein in der Diözese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Die Pfarrkirche, auch Marktkirche Waldhausen, wurde unter Propst Hermann Partenreuther vom Linzer Baumeister Hiob Eder zwischen 1608 und 1612 im gotischen Stil erbaut. Durch die zwei Wendeltreppentürme erhält die Kirche ihr wehrhaftes Aussehen. An der Südfassade ist ein bemerkenswertes Renaissance-Portal. Es ist ein dreischiffiger Kirchenraum mit großen gotischen Fenstern. Die mit granitenen Rippen ausgestattete Decke wird von achteckigen Pfeilern getragen.

Im Inneren sind noch gotische Fresken aus der Bauzeit erhalten, ansonsten ist die Ausstattung im Stil der Renaissance gehalten. Bemerkenswert ist außerdem das granitene Sakramentshäuschen sowie die zirbenhölzerne Kanzel aus 1612 mit kunstvollen Einlegearbeiten. 1956 erfolgte eine Renovierung der Kirche, bei der sie die künstlerisch hochwertige Barockeinrichtung erhielt. Der Hochaltar aus dem Umfeld Thomas Schwanthalers aus 1679 stammt aus der Sebastianskirche Aurolzmünster. 1962 wurde das Heiliggeistfenster von Rudolf Kolbitsch eingebaut. 1966 die Orgel von Orgelbau Hradetzky aus Krems. 1970 wurden der neue Volksaltar und Ambo von Jakob Kopp aufgestellt.

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