unbekannter Gast
vom 01.12.2016, aktuelle Version,

Pfarrkirche Wies

Kath. Pfarrkirche Gegeißelter Heiland in Wies
im Langhaus zum Chor

Die römisch-katholische Pfarrkirche Wies steht in der Marktgemeinde Wies im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark. Die auf den Gegeißelten Heiland geweihte Pfarrkirche gehört zum Dekanat Deutschlandsberg in der Diözese Graz-Seckau. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

1757 wurde eine Statue Gegeißelter Heiland als Kopie einer Darstellung aus der bayrischen Wieskirche in eine Kapelle in Wies übertragen. Von 1774 bis 1782 wurde die Kirche nach den Plänen des Baumeisters Johann Fuchs aus Marburg erbaut. Von 1800 bis 1802 wurde der Turm mit dem Architekten Josef Rottmayr aus Graz errichtet. 1798 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.

Architektur

Der quadratische Zentralraum hat breit abgeschrägte Ecken mit dortiger Pilastergliederung mit einem darüber angeordneten verkröpften Gesims. Der Zentralraum hat eine mächtige Flachkuppel mit dem Fresko Ecclesia triumphans vom Maler Toni Hafner (1956). Der eingezogene niedrigere zweijochige Chor mit einem flachen Stichkappengewölbe auf Gurten hat Oratorien und einen geraden Schluss. Die Westempore hat ein flaches Platzlgewölbe.

Ausstattung

Der Hochaltar um 1780 trägt die Gnadenstatue aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Es gibt ein schmiedeeisernes Rokoko-Chorgitter aus Mahrenburg.

Literatur

  • Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Steiermark (ohne Graz) 1982. Wies, Pfarr- (Wallfahrts-) kirche Gegeißelter Heiland, mit Grundrißdarstellung, S. 616–617.
  Commons: Pfarrkirche Wies  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien