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vom 14.01.2016, aktuelle Version,

Raimund Hinkel

Raimund Hinkel (* 1924 in Wien; † 3. November 2002)[1] war ein österreichischer Sachbuchautor.

Raimund Hinkel stammte aus einer seit den Franzosenkriegen in Floridsdorf ansässigen Familie. Nach Absolvierung der Lehrerbildungsanstalt wurde er zur Marine der deutschen Wehrmacht eingezogen. Aus anglo-kanadischer Gefangenschaft heimgekehrt wurde er Lehrer an der "Volksschule für Mädchen und Knaben" in der Schillgasse in Jedlesee. Danach leitete er fast zwanzig Jahre lang die "Theodor-Körner-Schule" in Donaufeld. Er war Mitarbeiter des Heimatmuseums Floridsdorf seit dessen Wiedereröffnung. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und hielt Vorträge zu heimatkundlichen Themen. 1988 erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.[2]

Werke

  • mit Bruno Sykora: Heimat Floridsdorf. Mit erstem Floridsdorfer Straßenverzeichnis. Eipeldauer, Wien 1977
  • Wien XXI. Floridsdorf, Wien, Brandstätter, 1994
  • Wien an der Donau, Wien, Brandstätter, 1995
  • Floridsdorf in alten Photographien, Wien, Brandstätter, 1996
  • mit Kurt Landsmann: Floridsdorf von A-Z: Der 21. Bezirk in 1000 Stichworten, Christian Brandstätter Verlag, Wien 1997, ISBN 3-85447-724-4.

Nachweise

  1. Kurier, Samstag, 30. November 2002, S. 13
  2. Wien XXI. Floridsdorf, Wien, Brandstätter, 1994, Klappentext.