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vom 19.02.2017, aktuelle Version,

Raimund Neunteufel

Raimund Neunteufel (* 22. Mai 1872 in Japons an der Thaya, Niederösterreich; † 18. April 1937 in Graz) war ein österreichischer Politiker der Christlichsozialen Partei (CSP), danach fraktionslos und später der Deutschen Nationalpartei (DnP) und des Deutschen Zentrums.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule ging er an ein Gymnasium und danach an die Universität Wien. Er wurde Schriftsteller.

Politische Funktionen

Politische Mandate

Sonstiges

Raimund Neunteufel, der anfangs bei der Christlichsozialen Partei (CSP) war, gründete aufgrund innerparteilicher Streitigkeiten (schwere Verluste bei den Reichsratswahlen) am 8./9. Dezember 1911 eine „Unabhängige Christlichsoziale Volkspartei der Deutschen Österreichs“. Er wurde Vorsitzender dieser Partei, der sich auch Ferdinand Freiherr von Pantz, August Maria Kemetter, Eduard Hruschka und später auch andere unzufriedene Vertreter aus Wien und Oberösterreich anschlossen. Sie bildeten eine eigene Fraktion mit dem Namen „Deutsches Zentrum“.[1]

Einzelnachweise

  1. Raimund Neunteufel. Österreichischer Cartellverband, abgerufen am 19. Februar 2017.