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vom 26.05.2017, aktuelle Version,

Rainer Küchl

Rainer Küchl (* 25. August 1950 in Waidhofen an der Ybbs) ist österreichischer Violinist.

Werdegang

Mit 11 Jahren begann Küchl das Studium der Violine, 1964 bei Franz Samohyl an der Wiener Musikhochschule. Orchestermitglied bei den Wiener Symphonikern, wurde Rainer Küchl im Dezember 1970 als Zwanzigjähriger auf Grund eines Probespieles als Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper sowie der Wiener Philharmoniker[1] engagiert und folgte in dieser Funktion mit Beginn des Jahres 1971 dem in den Ruhestand eintretenden Professor Willi Boskovsky nach. [2]

1972 bezog Küchl die Position Konzertmeister der Hofmusikkapelle. 1973 erfolgte die Gründung des Küchl-Quartetts (international als Wiener-Musikverein-Quartett bekannt), 1982 die Ernennung zum ordentlichen Professor für Violine an der Wiener Musikhochschule, 1985 die Übernahme der Leitung des Wiener Ring-Ensembles, welches sich in erster Linie mit Walzermusik gemäß der Tradition der Wiener Philharmoniker beschäftigt.

Professor Rainer Küchl spielt auf der Chaconne, einer 1725 von Antonio Stradivari gebauten Violine, die ihm von der Oesterreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.

Mit 1. September 2016 folgte ihm Jose Maria Blumenschein als Konzertmeister des Staatsopernorchesters nach.[3]

Auszeichnungen, Preise

Literatur

Einzelnachweise

  1. Siehe die Webpräsenz der Wiener Philharmoniker
  2. Zwanzigjähriger wird Konzertmeister. In: Arbeiter-Zeitung, 23. Dezember 1970, S. 10, oben rechts.
  3. derStandard.at - Staatsoper: Jose Maria Blumenschein wird neuer Konzertmeister - 30-Jähriger folgt auf Rainer Küchl. Artikel vom 16. Dezember 2015, abgerufen am 23. Jänner 2016.