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vom 17.07.2016, aktuelle Version,

Rastkogelhütte

Rastkogelhütte
DAV-Schutzhütte Kategorie I
Die Rastkogelhütte
Die Rastkogelhütte
Lage unterhalb des Sidanjochs; Tirol, Österreich; Talort: Hippach
Gebirgsgruppe Tuxer Alpen
Geographische Lage: 47° 13′ 55″ N, 11° 47′ 18″ O
Höhenlage 2117 m ü. A.
Rastkogelhütte (Tirol)
Rastkogelhütte

Besitzer DAV-Sektion Oberkochen
Erbaut Neubau 1955[1]
Bautyp Schutzhütte
Übliche Öffnungszeiten 26. Dezember bis 1 Woche nach Ostern und von Pfingsten bis Ende Oktober
Beherbergung 37 Betten, 47 Lager
Winterraum 4 Lager
Weblink Webpräsenz der Hütte
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Die Rastkogelhütte ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Oberkochen des Deutschen Alpenvereins.

Lage

Die Rastkogelhütte liegt auf einer Höhe von 2117 m ü. A. knapp unterhalb des Sidanjochs (2127 m) in den Tuxer Alpen westlich von Mayrhofen im Zillertal.

Geschichte

Die Hütte wurde im Jahre 1930 durch die Sektionen Werdau (heute Sektion Plauen) und Sachsen-Altenburg (heute Sektion Altenburg) erbaut.[2]

Im November 1953 brannte die Rastkogelhütte bis auf die Grundmauern nieder und wurde 1954/55 wieder aufgebaut.

Wege

Zustiege

  • Von Hochfügen (1500 m) im Norden über das Sidanjoch in einer Gehzeit von 2½ Stunden.
  • Von der Kehre der Hippacher Höhenstraße (1900 m) in einer Gehzeit von einer Stunde.
  • Vom Möslwirt an der Hippacher Höhenstraße (1500 m) in einer Gehzeit von 2½ Stunden.

Gipfelbesteigungen

  • Rastkogel, (2762 m), Gehzeit 2 Stunden
  • Roßkopf, (2576 m), Gehzeit 1 Stunde
  • Kleiner Gilfert, (2388 m), Gehzeit 2 Stunden
  • Marchkopf, (2499 m), Gehzeit 1½ Stunden
  • Kraxentrager, (2423 m), Gehzeit 1 Stunde
  • Kreuzjoch, (2290 m), Gehzeit 1 Stunde
  • Arbiskopf, (2133 m), Gehzeit 1½ Stunden

Alle Gipfel können im Winter auch mit Ski bestiegen werden.

Übergänge zu anderen Hütten

Die nächsten Hütten sind die Kellerjochhütte (2237 m, rund 3½ Stunden) über den Loassattel sowie die Weidener Hütte (1799 m, rund 5 Stunden). An der Hütte führen der Adlerweg, die Via Alpina (rot) und der Zentralalpenweg 02A vorbei.

Literatur

  • Hans Liersch: Das Erbe der Thüringer und Sachsen: Die Rastkogelhütte. In: Deutscher Alpenverein Sektion Oberkochen (Hrsg.): Sektion Oberkochen 1882–1982. S. 120–147 (PDF, 25 MB).
  • Sektion Werdau u. Sachsen-Altenburg: Rastkogelhütte – Hütten-Standblatt. 1932 (PDF, 6 MB).

Einzelnachweise

  1. Bergverlag Rother (Hrsg.): Alpenvereinshütten. Band 1 Ostalpen, Deutschland, Österreich, Schweiz. 9. Auflage. München 2005, ISBN 3-7633-8073-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Rainer Bauch: Zur Geschichte des Altenburger Alpenvereins, 1907–2007. Januar 2008, archiviert vom Original am 28. Oktober 2012, abgerufen am 16. Oktober 2010 (mit Foto von 1934).