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vom 24.01.2019, aktuelle Version,

Richard von Seeckt

Richard August von Seeckt (* 4. November 1833 in Stralsund; † 15. März 1909 in Ulrichshöhe bei Reichenbach) war ein preußischer Offizier, zuletzt General der Infanterie.

Leben

Herkunft

Richard entstammte einem pommerschen Adelsgeschlecht. Er war der Sohn von Rudolf von Seeckt, zuletzt Oberst und Kommandeur des I. Bataillons des Landwehr-Regiments Nr. 15 und dessen Ehefrau Emma Johanna, geborene Israel.

Militärkarriere

Seeckt besuchte zunächst die Kadettenanstalten in Bensberg und Berlin. Anschließend trat er am 26. April 1851 als chargierter Portepeefähnrich in das 16. Infanterieregiment der Preußischen Armee ein. Hier erfolgte am 16. Dezember 1852 seine Beförderung zum Sekondeleutnant.

Er war vom 27. Januar 1890 bis zum 23. Januar 1897 Kommandierender General des V. Armee-Korps, dessen Generalkommando in Posen stationiert war. Zuvor war er Kommandeur der 10. Division.[1]

Seeckt wurde auf dem St. Matthäi-Friedhof in Berlin beigesetzt.

Familie

Er war seit 26. Oktober 1860 mit Auguste von Seeckt, der Tochter des Apellationsgerichtspräsidenten von Greifswald, verheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:

  • Charlotte Rudolfine Marie (* 2. Februar 1862 in Düsseldorf) ∞ Maximilian Graf von Rothkirch und Trach, Landrat des Kreises Goldberg-Haynau
  • Fritz (* 27. Juli 1863 in Düsseldorf; † 3. November 1871 in Berlin)
  • Hans Friedrich Leopold (1866–1936), deutscher Generaloberst der Reichswehr
  • Friedrich-Wilhelm (* 15. Dezember 1874 in Detmold; † 12. November 1876 ebenda)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag. Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1780-1.