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vom 27.02.2017, aktuelle Version,

Robert von Förster

Robert Wilhelm Viktor Sigismund von Förster (* 29. April 1913 in Clausthal-Zellerfeld; † 29. Oktober 1984 in Bonn) war ein deutscher Diplomat.

Leben

Förster begann das Jurastudium an der Georg-August-Universität und war von 1931 bis Ostern 1933 beim Corps Saxonia Göttingen aktiv. Danach studierte er an der Karl-Ferdinands-Universität in der Tschechoslowakei, wo er sich auch dem Corps Frankonia Prag anschloss.[1] Er beendete das Studium an der Eberhard Karls Universität Tübingen. 1936 wurde er in Göttingen zum Dr. iur. promoviert.[2] Im März 1939 bestand er das Assessorexamen.

Nach einer kurzen Zeit im Auswärtigen Amt wurde er zur Wehrmacht einberufen. Als Oberleutnant der Reserve geriet er in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde.

Er war zunächst Richter in Syke und Verden (Aller), dann Rechtsanwalt und Notar in Bremen.

1953 trat er wieder in den Auswärtigen Dienst und war von 1955 bis 1959 an der Botschaft in Bagdad, danach Personalreferent in der Bonner Zentrale. Von 1967 bis 1973 war er Botschafter in Lima, dann bis zur Pensionierung in Bogotá. Den Ruhestand verbrachte er in Bonn.[3] Er ist auf dem Zentralfriedhof Bad Godesberg beerdigt.

Seit 1950 war er mit Grethe geb. Gynther-Nielsen verheiratet.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1960, 45, 830; 121, 134
  2. Dissertation: Schiedssprechung und Repressalie.
  3. Wolfgang von der Groeben: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen 1844 bis 2006. Düsseldorf 2006
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)