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vom 24.02.2015, aktuelle Version,

Roland Resch (Rennfahrer)

Roland Resch
Resch beim Saisonfinale 2008 in Magny Cours

Roland Resch (* 8. Dezember 1984) ist ein österreichischer Motorradrennfahrer.

Leben

2002 startete Resch im Supermoto und gewann den Red Bull Cup mit allen neun Rennen. 2003 gewann er beim ersten Start in der Deutschen Supermoto Meisterschaft einen Lauf in der Klasse bis 450 cm³. Dazu belegte er am Ende der Österreichischen Meisterschaft nach einigen Laufsiegen in der 450-cm³-Klasse den sechsten Gesamtrang. Nach der Dominanz beim ersten Training 2004 verletzte sich Resch schwer am Knie. Nach sechs Monaten Pause und Rehabilitation gab er zum letzten Rennen sein Comeback und er siegte beim Finallauf der Supermoto-ÖM in der Klasse bis 450 cm³.

Roland Resch errang 2005 je einen Tagessieg in der Supermoto-ÖM in den Klassen S1 (offen) und S2 (450 cm³) und belegte am Ende der Saison die Gesamtränge drei und elf (S1/S2). Mit insgesamt vier Rennsiegen holte sich Roland Resch 2006 den Österreichischen Staatsmeistertitel in der am stärksten besetzten Supermoto-Rennklasse S2. Zusätzlich startete er in der offenen Rennklasse S1 und holte dort zwei Tagessiege und den dritten Gesamtrang.

2007 wechselte er in den Straßenrennsport und startete im European GSX-R Cup auf einer Suzuki GSX-R 750. Am Ende der Saison belegte Resch Platz vier bei dieser im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft ausgetragenen Rennserie.

In der Saison 2008 bestritt Roland Resch mehrere Einsätze im Straßenrennsport. Nach vier von sechs Rennteilnahmen holte er sich im letzten Rennen zur Österreichischen Meisterschaft den Staatsmeistertitel in der Klasse Superstock 1000. Er startete außerdem beim 24-Stunden-Rennen Bol d’Or auf der Rennstrecke von Magny-Cours in Frankreich und trainierte dort für den European GSX-R-Cup. Mit zwei Laufsiegen in Donington Park (Großbritannien) und beim Finale im französischen Magny Cours und drei weiteren Podiumsplätzen gewann Roland Resch außerdem den European GSX-R Cup.

Im Dezember 2008 unterschrieb Roland Resch beim Schweizer Team TKR Suzuki Switzerland, für das er in der Saison 2009 in der Superbike-Weltmeisterschaft auf Suzuki GSX-R 1000 K9 antrat. Die Saison verlief für den Österreicher jedoch nicht zufriedenstellend. Dem Team gelang es nicht, ein konkurrenzfähiges Motorrad zu entwickeln und die Maschine mit elektronischen Fahrhilfen wie Wheelie- oder Traktionskontrolle auszustatten. An den vier Übersee-Rennen nahm man aus Material- bzw. Geldmangel nicht teil.

Die Saison 2010 bestritt Roland Resch auf einer BMW S 1000 RR im BMW-Kundenteam Team Reitwagen BMW in der Superbike-WM.[1] Sein Teamkollege war der Australier Andrew Pitt.[2]

2011 stellte er sich nach der SBK-WM auf eigene Beine und startete auf KTM und Kawasaki in der österreichischen Motorradmeisterschaft. Roland Resch feierte 2 Vizemeistertitel und heiratete im September im privaten Kreis seine Frau Kristina.

Im Jahr 2012 gründete Roland Resch sein privates RRRR Suzuki Racingteam und startete damit in der IDM Superbike auf Suzuki GSX-R1000 L2. Er war zwei Jahre lang bester Privatfahrer, bester Suzukifahrer und stets in den Top 8 zu finden.

2014 wechselte er auf BMW und bestritt mit einer BMW S 1000 RR - weiterhin als Privatteam - die IOEM Klasse Superbike 1000 und die Alpe Adria Championship. Er feierte einen erneuten Staatsmeistertitel in der SBK 1000 und einen Vizemeister-Titel in der Alpe Adria.

Roland Resch betreibt außerdem die RR RacingSchool für Motorradfahrer.

Statistik in der Superbike-WM

Saison Motorrad Rennen Siege Podien Poles Punkte Ergebnis
2009 Suzuki 17 43.
2010 BMW 2 29.
Gesamt 19

Verweise

Einzelnachweise

  1. Stefan Ziegler: BMW rüstet auf: Kundenteam in der Superbike-WM. www.motorsport-total.com, 4. Dezember 2009, abgerufen am 10. Dezember 2009.
  2. Stefan Ziegler: Pitt stößt zum Reitwagen-Team. www.motorsport-total.com, 16. Dezember 2009, abgerufen am 21. Februar 2010.