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vom 28.11.2017, aktuelle Version,

Romas Magelinskas

Romas Magelinskas
Spielerinformationen
Geburtstag 10. April 1968
Geburtsort Panevėžys, Litauen  Litauen
Staatsbürgerschaft Österreicher österreichisch
Körpergröße 1,90 m
Spielposition Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Union Leoben
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00000000 Litauen Granitas Kaunas
0000–1992 Litauen Vytis Kaunas
1992–0000 Osterreich UHC Salzburg
0000–1999 Osterreich PTA Wien Margareten
1999–2001 Osterreich UHC Perchtoldsdorf
2001–2003 Osterreich Handballclub Fivers Margareten
Vereine als Trainer
  von – bis Verein
2000–2001 Osterreich UHC Perchtoldsdorf
2002–2010 Osterreich Handballclub Fivers Margareten
2011–2013 Osterreich SG Handball West Wien
2014–2017 Osterreich Union Leoben

Stand: 11. Mai 2017

Romas Magelinskas (* 10. April 1968 in Panevėžys) ist ein aus Litauen stammender Handballtrainer.

Karriere

Spieler

Der 1,90 Meter große Aufbauspieler begann das Handball spielen in seiner Heimat, dort spielte er für Granitas Kaunas und Vytis Kaunas. 1992 wurde er vom UHC Salzburg nach Österreich geholt.[1][2] 1998/99 lief er für PTA Wien Margareten auf und konnten mit den Margaretnern den Cup-Sieg feiern.[3] 2000/01 wechselte er für eine Spielzeit nach Niederösterreich zum UHC Perchtoldsdorf. Die Saisonen 2001/02, 2002/03 und 2003/04 lief er für den Handballclub Fivers Margareten auf. In der Saison 2001/02 konnte Magelinskas seine einzige Erfahrung in internationalen Vereinsbewerben, im EHF Challenge Cup, sammeln.[4]

Trainer

Von 2004/05 bis 2008/09 stand er den Margaretnern nur noch als Trainer zur Verfügung. Mit den Hauptstädtern wurde er viermal Vizemeister und einmal Cupsieger, außerdem wurde er in dieser Zeit zweimal von der Handball Liga Austria zum "Trainer des Jahres" gewählt.[5] Nachdem 2010 Peter Eckl seinen Job bei den Fivers übernahm, arbeitete er als Co-Trainer im Nationalteam und besetzte einen Posten als Trainer in der Handballakademie Bad Vöslau.[6][7] 2011 stieg er bei der SG Handball West Wien erneut als Trainer in der Handball Liga Austria ein, nachdem Gerald Grabner die gewünschte Leistung nicht bringen konnte.[8] 2013 schaffte er mit den Wienern das erste Mal seit acht Jahren den Sprung in das Obere Play-Off der HLA, trotzdem wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert.[9] Nach einer halben Saison Pause wurde er im Jänner 2014 von Union Leoben geholt nachdem diese den Vertrag von Volker Hage auflösten.[10] Anfang 2015 verlängerte Magelinskas sein Engagement bei den Steirern um zwei Jahre bis 2017.[11] Nachdem der Rechtshänder 2015/16 mit den Steirern ins obere Play-Off der Handball Liga Austria einzog, verlor er in der darauf folgenden Saison das Abstiegsduell, im unteren Play-OFF, gegen den HC Bruck. Nach dieser durchwachsenen Saison wurde sein Vertrag in Leoben nicht verlängert.[12]

Privates

Seine Tochter Laura ist Handballspielerin und ist zurzeit für den französischen Verein Handball Plan de Cuques aktiv.

Erfolge

Einzelnachweise

  1. Handballfamilie mit Bilderbuch-Qualität. oehb.sportlive.at, 14. September 2004, abgerufen am 11. Mai 2017.
  2. Hallenhandball Staatsliga B Saison 1993/94. members.aon.at, abgerufen am 11. Mai 2017.
  3. Ein Rückblick auf die Cupsiege 1999, 2009, 2012 und 2013 – folgt 2015 der fünfte Streich? fivers.at, 26. März 2015, abgerufen am 11. Mai 2017.
  4. Spielerprofil auf eurohandball.com
  5. Liste der Trainer des Jahres auf oehb.at
  6. Bericht auf kleinezeitung.at über Co-Trainer Posten
  7. Profil auf der Seite der Handballakdademie Bad Vöslau
  8. Magelinskas neuer Coach von West Wien. kurier.at, 5. Dezember 2011, abgerufen am 11. Mai 2017.
  9. Bericht auf hla.at über Ende des Engagement
  10. Bericht auf hla.at über Vertrag bei Leoben
  11. Trainer Magelinskas verlängert bis 2017. handball-leoben.at, 20. Januar 2015, abgerufen am 20. Januar 2015.
  12. Romas Magelinskas und Leoben gehen getrennte Wege. handball-leoben.at, abgerufen am 11. Mai 2017.